Rückblicke

2. August 2022: Seniorenverband BRH: Zu Gast bei Millowitsch & Co

(Euskirchen) Es ist ein beschaulicher Friedhof mit gepflegter Vegetation, historischen Gräbern und prächtigen Monumenten ...und mit einer Führung von Ina Hoerner warten stets interessante Eindrücke: Nach mehr als dreijähriger Pause besuchten die BRH-Senioren wieder einmal den Kölner Melatenfriedhof. Dort, wo Liebe, Leben, Tod, Stadtgeschichte und Kunst lebendig ineinander übergehen.

Es wurde eine sehr aufschlussreiche Führung mit Stopps an allen Prominentengräbern der Kölner Bürger, an hochinteressanten Grabmälern und mit einem besonderen Genuss des parkartigen Charakters der Anlage. Das Letztere war wirklich so, angesichts der nachmittäglichen Sommerhitze machte der alte Baumbestand die ausgesprochen hohen Temperaturen erst erträglich.

Auf Melaten in Köln am 2. August 2022
Fotos: Karin Olschweski - Klick auf's Bild = Großbild

Von den fast 60.0000 Grabstätten wurden auch prominente Ruhestätten wie von Guido Westerwelle, Willy Millowitsch, Dirk Bach, Marie-Luise Nikuta und Gunter Philipp angesteuert. Dazu gab es dann die erwarteten Erläuterungen. So ist die Grabstätte von Dirk Bach erweitert worden, der inzwischen ebenfalls verstorbene Ehemann liegt neben ihm.

Bei der Kölnerin Nikuta, die oft im BRH bei geselligen Veranstaltungen zu Gast war, stießen die Senioren auf einen QR-Code auf dem Grabstein. (Mit QR-Codes können Nutzer Informationen aufrufen). Wenn man den Code scannte, waren prompt der Nikuta-Gesang zu hören und Bilder von ihr zu sehen. Und man blieb bei Cornelius Stüssgen stehen, der einst eine Kölner Konsumanstalt gründete, geöffnet von 4 Uhr morgens bis 23 Uhr abends – auch an Sonn- und Feiertagen. Die Senioren erinnerten sich: Stüssgen hatte auch einst die Verpackungen für 250 Gramm erfunden, vorher wurde ja alles in Papiertüten gepackt.

Die BRH-ler reisten auch diesmal wieder mit der DB, weitgehend mit dem 9-Euro-Ticket. Dabei schlug Tourleiterin Karin Olschewski der Bahn ein Schnippchen. Sie entging mit ihrer Gruppe den vielen Zugausfällen und dem ungeahnten riesigen Ansturm auf die Zügen im Kölner Hauptbahnhof dadurch, dass sie morgens bis Deutz durchfuhr, dann mit der Straßenhahn ohne umzusteigen zum Melatenfriedhof kam und es dann abends wieder ab Köln Deutz für alle freie Plätze gab. Derweil spielten sich dann später im Hauptbahnhof tumultartige Szenen um noch die wenigen freien Plätze ab.

13. Juli 2022: Besuch Medienhafen Düsseldorf

„Urlaub ohne Koffer“ führte in den Düsseldorfer Medienhafen

(Euskirchen) „Eine wunderbare Tour. Ich habe es sehr genossen, dass man sich um nichts kümmern musste und dass alles so reibungslos funktionierte,“ bedankte sich eine Teilnehmerin nach der BRH-Tour „Urlaub ohne Koffer“ und eine andere ergänzte überschwänglich: „Wir fanden uns in einer solch tollen Klicke, da gab es nur Spaß.“ Ein Senior ergänzte: „Es war für alle ein erfolgreicher Tag!“

Diese Tour-Teilnehmer berichten von der BRH-Veranstaltung mit Tourleiterin Karin Olschewski, die diesmal in den Medienhafen Düsseldorf führte und ein Programm bot, das die Zustimmung aller Mitreisenden fand.

Düsseldorfer Rheinhafen – so hieß der Medienhafen in Düsseldorf einst, als noch graue Silos und Lagerhallen das Areal hinter dem Rheinufer zierten. Heute sind es architektonische Highlights, die das Ufer schmücken und die immer wieder als begehrte Fotomotive herhalten. So ging es auch BRH-Mitglied Bernd Koherr, der die vielen Fotos von der Tour mitbrachte. Vor allem die krummen Fassaden der Gehry-Bauten hatten es den Besuchern aus Euskirchen angetan. Mehrfach oder gar tausendfach fotografiert. Steht man vor den Gebäuden, wirken diese gar wie Skulpturen in einem Museum. Wobei die Fenster aus den Gebäuden zu fallen scheinen. Vielleicht hätte der Tour hier noch eine zusätzliche besondere Führung gutgetan.

So gab es einfach viel zu entdecken, das einvernehmliche Urteil der Besucher: Etliche Gebäude sind wirkliche Schmuckstücke und auf jeden Fall einen Besuch wert, ein Rundgang ums Hafenbecken bestens für eine Besichtigungstour geeignet.

Tagesfahrt zum Medienhafen Düsseldorf
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Zum Schluss krönte dann eine Stadtrundfahrt mit dem Düsseldorfer Angebot „Hop-on / Hop-off Bus“ das Tagesprogramm, die natürlich in die Innenstadt und auch zum Uerige führte. Dorthin, wo sich am Ostufer des Rheins die lebendige Altstadt erstreckt. Und man lernte den bekannten Killepitsch kennen. Der mehrfach ausgezeichnete Premium-Kräuterlikör mundete den BRH’lern bestens und ließ das Stimmungsbarometer steigen. Wenn man dann einmal erfahren hatte, warum der Killepitsch aus Kräuter und Beeren für echte Düsseldorfer auch als Magenbitter nach schweren Mahlzeiten benutzt wird, dann war man tatsächlich wirklich in der vielbesungenen Unterhaltungsmeile der Landeshauptstadt.

Im Juni/Juli 2022: BRH-Mitglied Gerd Weinand - Ein Rekord-Pilger

(Euskirchen) Unser BRH-Mitglied Gerd Weinand suchte eine neue Herausforderung und machte sich auf einen Pilgerweg zu den Hügeln von Taize in Burgund und zwar auf eine eher ungewöhnliche Art. Er nutzte für diese Wegstrecke sein Fahrrad. Da stellt sich gleich die Frage: Mit dem Fahrrad einen Pilgerweg zu befahren, ist das eine Option? Und bei der Suche auf eine Antwort erfährt man dann: Pilgern mit dem Drahtesel ist eine Form, für die sich immer mehr Pilger entscheiden. Die meisten Routen sind sehr gut ausgeschildert und ermöglichen auch den Unerfahrenen eine problemlose Orientierung. Man genießt das Radfahren und den Pilgerweg dann auf eine andere Art und Weise. Laut aktuellen Pilgerstatistiken nutzen etwa 10 v.H. der Pilger das Fahrrad, das sind alleine nach Camino de Santiago über 20.000 Radler pro Jahr. Weinand hatte sich nach einer Hüft-OP, nach der ihm das „pilgern per pedes“ nicht mehr so leicht fiel, für das Fahrradpilgern entschieden. Heute weiß er: „Ich habe in diesem Jahr die angenehme Seite des Radpilgerns erfahren.“

Die Hügel von Taize in Burgund wurden als Ziel gewählt, weil hier im Zweiten Weltkrieg Bruder Roger Schutz eine Ordensgemeinschaft gründete, die Brüderlichkeit und Verbundenheit zwischen den Generationen, Völkern, aber auch zwischen den Konfessionen, erlebbar machen sollte. So wurde Taize nicht nur für jungen Menschen ein Magnet aus aller Welt.

Klick auf Bild = Großbild:
B 1: Das nächste Pilgerziel ist erreicht, die Pilgerurkunde sicher.
B 2: Das Schloss von Cormatin auf einer Insel im Fluss Grosne
hatte es dem Rad-Pilger besonders angetan.
B 3: Nach einer täglichen kurzen Ruhepause, kann der Rekord-Pilger wieder lachen.

Von seiner Tour berichtet der Pilger heute im Rückblick: „Ich habe mein Ziel, Taizé im Burgund, mit dem Rad nach zehn Tagen erreicht. Da standen dann 930 km auf dem Tacho. Ich hatte tolles Wetter, manchmal etwas zu heiß. Meine Unterkünfte waren Jugendherbergen, Privatunterkünfte und auch einige Hotels.“

In Taizé blieb unser Berichterstatter fünf Tage und erlebte dann eine Überraschung, als er von Chalon sur Saone mit der Bahn zurückfahren und dabei sein Fahrrad mitholen wollte. Am Bahnhof in Frankreich erfuhr er überraschend, dass der bekannte Hochgeschwindigkeitszug TVG sein Stahlross nicht mitnehmen wollte. „Dabei hatte man mir in Köln bei der Bahnauskunft noch dies zugesagt. Nur das Ticket dafür müsste ich in Frankreich kaufen,“ erinnert sich der Pilger. Also musste er sein gepacktes Rad in Frankreich stehen lassen und alleine nach Hause fahren und hakte das Erlebnis unter dem Slogan „Wenn einer eine Reise tut….“ ab. Er wird nun erneut nach Frankreich starten, diesmal mit dem Auto in Richtung Saone, um das Rad wieder nach Hause zu holen.

Gerd Weinand hat in der Vergangenheit schon viele Pilgerurkunden gesammelt. Er war in Santiago de Compostela im Süden oder auch in Estland im Norden. Insgesamt kommt er auf 4.000 km per pedes.

Begonnen hatte alles mit einer ersten Pilgerreise 2009, es ging auf dem Camino Francés, dem klassischen Jakobsweg von den Pyrenäen nach de Compostela. Danach packte ihn dann das Pilgerfieber. So war er in den Jahren darauf auf dem Franziskusweg in Italien, auf dem Olavsweg in Norwegen, auf dem Ignatius von Loyolaweg in Spanien, dem St. Patrick`s Weg in Irland, dem West Highland Way in Schottland, dem ökumenischen Pilgerweg auf der Via Regia, der königlichen Straße und zuletzt  auf der Via Baltica durch Estland, Lettland und Litauen. Da darf man getrost für unsere Region von einem Rekord-Pilger sprechen? Und es soll ja auch noch lange nicht Schluss sein. Pläne liegen zu Hause schon in der Schublade.

30. Juni 2022: Den Rhein aufwärts mit Stopp in Linz

BRH-Senioren zogen zur Bunten Stadt an Rhein

(Euskirchen) Mit der Deutschen Bahn nach Bonn, mit dem Bus zum Rhein und dann ab Alten Zoll an Bord der „Rheinprinzessin“! Mit Tourleiterin Karin Olschewski ging es bei dem BRH-Programm „Urlaub ohne Koffer“ diesmal in die „Bunte Stadt am Rhein“, nach Linz.

Bei „Super-Wetter-Plus“ steuerte der Kapitän das Schiffs stets längsseitig vorbei an einer herrlichen Rheinkulisse, einer der schönsten Stromabschnitte des romantischen Rheins. Da war Unterdeck wenig los, zumal das Schiff auch noch über ein einladendes Sonnendeck verfügte. Also ging‘s weitgehend auf dem gesamten, gut belüfteten Außendeck noch einmal vorbei an dem ehemaligen Bonner Regierungssitz und Regierungsviertel, an Godesberg mit der UN-Organisation, dem Sea-Life-Center in Königsberg, dem Siebengebirge und der Insel Grafenwerth, Rolandseck und Rolandsbogen sowie dem romantischen Weinort Unkel und der Brücke von Remagen zu den Fachwerkhäusern und der Burg von Linz, wo das Brauhaus schon wartete.

Diese schönen Eindrücke der Fahrt auf der Flotte der Bonner Schifffahrt wollten sich die Senioren auf keinen Fall entgehen lassen. "Vor allem, weil die Landschaft so langsam vorbeigleitet", berichtete uns ein Senior. "Das ist einfach um einiges schöner und vor allem gemütlicher, als wenn man mit dem Auto vorbeifährt!"

Auf der Rückfahrt wurde dann auch noch einmal kurz das Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf gegrüßt, bevor das Schiff in Bonn wieder anlegte und dann die DB wartete, um die Ausflügler trockenen Fußes wieder vor dem angekündigten Unwetter in ihren Heimatort zurückzubringen. Zuvor hatte es das Wetter aber an diesem Tag besonders gut mit den älteren Menschen gemeint. Fazit: Eine weitere BRH-Tour, die großen Anklang gefunden hat.

Die Fotoeindrücke brachte uns BRH-Mitglied Bernd Koherr mit. 

Tagesfahrt nach Linz
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Panorama Rheinufer Bonn
Panorama Rheinufer Bonn kurz nach der Abfahrt - Klick = Großbild
Foto: Bernd Koherr

Juni 2022: Berlin, weiterhin ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen

(Euskichen/Berlin) Aus einem ruhigen Alltagstrott in den Trubel einer Weltstadt Berlin: Diesen Sprung wagte als Vertreterin des Seniorenverband BRH ein BRH-Mitglied. Und dass es dann auch noch ein gelungenes „Du und Du“ mit dem Bundestagsbageordneten Markus Herbrand (FDP) gab, bereicherte die Tage in der Bundeshauptstadt.

Bildungsfahrt nach Berlin zu Markus Herbrand - FDP -
Bildungsfahrt des BRH nach Berlin zu Markus Herbrand - FDP -
Foto: Bundespresseamt
Helena Notarius

BRH-Mitglied Helena Notarius war kurzfristig für unseren erkrankten Foto-Hoflieferanten Bernd Koherr eingesprungen und kam als ein neuer Berlin-Fan zurück: „Alles in allem waren es wunderbare Tage, die man sonst so in Berlin nicht erlebt!“ Die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union ist also weiterhin ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen, auch wenn für die Euskirchenerin eher bedrückende Eindrücke von Hohenschönhausen beim Besuch der Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Stasi zurückblieben. „Dort wurde einem bewusst, was diese Häftlinge alles aushalten mussten,“ ist das BRH-Mitglied noch Tage nach dem Besuch beeindruckt.

Aber ansonsten bot Berlin die bekannten Farbtupfer in all seinen Facetten: Die Entdeckungsreise als Stadtrundfahrt in einer bilderreichen Bundeshauptstadt mi den Stichworten wie Schloss Cecilienhof, Neuer Garten und die Potsdam-Führung, Besuch des Reichstagsgebäude bis unter die Kuppel sowie etliche Gedenkstätten.

Auch das Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten stieß auf großes Interesse: „Unsere Diskussion mit Markus Herbrand war absolut erfolgreich für Wissbegierige und was man von einer Partei und aus der Parteiarbeit so wissen möchte.“

8. Juni 2022: Kölner Flora und Kölner Zoo

BRH-Urlaub ohne Koffer: „Un et rähnte wie en Bies“

(Euskirchen) Es sollte ein so schöner Programmpunkt werden, als der Seniorenverband BRH mit einer größeren Gruppe mittels DB nach Köln startete. Dass es nur ein  Farbtupfer wurde, lag dann am Wetter, das diesmal nicht mitspielen wollte.

Aber, der Reihe nach: Mit Tourleiterin Birgit Lorbach ging es zunächst in die Kölner Flora, einst nach den Entwürfen des Bonner Gartenarchitekten Peter Josef Lenné eröffnet und heute wieder ein Genuss der Gartenkunst. Bei dem Besuch der verschiedenen Gartenstile und Pflanzen aus allen Klimazonen der Erde wurden die Senioren von herrlichem Sonnenschein und warmen Wetter begleitet. Die Folge: Vieles erstrahlt in wunderschönen Farben, auch wenn die Gewächshäuser noch geschlossen sind.

Kölnbesuch am 8. Juni 2022
Fotos: Karin Olschweski - Klick auf's Bild = Großbild

Für den ganz großen Urlaubstag nach dem Motto „Ene Besuch em Zoo... nä wat is dat schön!“ war dann leider das Wetter zweigeteilt. Der Kölner Zoo präsentierte sich anfangs in seiner bekannten Art als drittältester Tierpark Deutschlands mit mehr als durchaus sehenswerten 500 Tierarten aus allen Kontinenten und schön gestalteten Parkanlagen.

Aber aus dem „bärenstarken Besuchstag“ wurde dann doch kein so richtiger Wohlfühlort, weil der Regen den Besuchern einen dicken Strich durch die Rechnung machte. So kam es dann, dass manch einer den Ringelschwanzmungo mit dem willkommenen Nachwuchs schon gar nicht mehr entdecken konnte. Statt „Urlaub ohne Koffer“ dachte man eher an den Kölner Karl Berbuer „Un et rähnte wie en Bies“!

Dennoch zitieren wir gerne, wenn Karin Olschewski - die uns auch die Fotos mitbrachte - berichtet, dass der Tag die Zustimmung der Tour-Teilnehmer fand und Brigitte Schmitz das gerne bestätigt: „Ich habe meine erste Reise mitgemacht und es hat mir sehr gut gefallen!“ ... und sie hat sich prompt für die nächste „Tour ohne Koffer“ schon wieder angemeldet.

18. Mai 2022: „Verzällcher, Laache, Klaafe, die 1. - bei Kaffee und Kuchen“

Seniorenverband BRH mit neuem Gesprächszirkel

(Euskirchen) Unter der Überschrift „Verzällcher, Laache, Klaafe, die 1. - bei Kaffee und Kuchen“ hatte der Seniorenverband BRH erstmalig eine Frauenrunde im Café Kramer in Euskirchen gestartet. Ziel dieses Gesprächs war ganz einfach in lockerer Form abseits von gepressten Tagesordnungen einmal ins Gespräch zu kommen. Und es sollte auch ein Versuch sein, gewisse Themen des Alltags durch gegenseitigen Austausch besser zu verstehen.

Mit über zehn Teilnehmerinnen hatte der erste Tisch ohne persönliche Einladungen ein erstaunlich großes Publikum angezogen. Es waren Frauen mit unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen zusammengekommen, die dann aber dennoch nicht die Kommunikation zur ganz großen Herausforderung machten. Zumal man sich hin und wieder selbst an einem Tisch in großer Runde auch in kleinen Gesprächszirkeln in unmittelbarer Nachbarschaft traf. An diesem Gespräch nahmen aus dem BRH Vorstand auch Karin Olschewski und Leni Schömer teil.

Birgit Lorbach
Birgit Lorbach

Wer schon einmal an einer solchen Gesprächstreffen teilgenommen hat, weiß, dass vor allem ihre Moderation einen großen Beitrag zum Erfolg leistet. BRH-Mitglied Birgit Lorbach organisierte und moderierte engagiert und erfolgreich den ersten Gesprächszirkel für Frauen. Kein Wunder also, dass sie sich über den guten und konstruktiven Verlauf des Zusammenkommens zufrieden zeigte. „Mir war bei diesem Treffen eigentlich wichtig, dass man sich nach der schwierigen Corona-Zeit mal wieder sehen konnte und einfach - wie es in der Einladung hieß – „verzalle, laache on klaafe“ konnte.

Dafür, dass sich nicht alle kannten, wurde viel erzählt. Am Ende herrschte in dieser Gesprächskreis Einvernehmen: Diese Reihe soll fortgesetzt werden. Wenn auch an anderer Tagungsstätte, weil die Kulisse des Cafés als lautstark und manchmal störend empfunden wurde. Gleichwohl: „Wir wollen dieses Zusammentreffen auch in Zukunft weiter pflegen“, versicherte Birgit Lorbach. Insgesamt sahen auch die Teilnehmerinnen in künftigen Gesprächsrunden ein überaus wertvolles Instrument für einen erfolgreichen und unterhaltsamen Austausch. Der BRH Euskirchen wird die Initiative weiter unterstützen.

11.05.2022: Gasometer Oberhausen "Das zerbrechliche Paradies"

Bernd Koherr berichtet:

Oberhausen- Gasometer, das Highlight schlechthin. Es hat unsere Erwartung übertroffen. Man hat uns gezeigt, wie wir mit unserer Erde  umgehen und was passiert, wenn wir so weiter leben. Der schönste Moment für Alle, die riesengroße Erdkugel frei schwebend im oberen Gasometer. Mit großen Kissen und dann im Liegen auf dem Boden, der leicht gestuft war, konnte man dieses riesen Ausmaß richtig einschätzen und beobachten.

Ein Fahrstuhl brachte willige Besucher auf die Dachplattform, so hatte man einen super Blick über Oberhausen. Um all diese interessanten Eindrücke zu verarbeiten, ging man einen kurzen Fußweg zum Centro. Dort wurde nach Herzenslust gegessen, gekauft und ausgeruht. Ein toller Urlaubstag, da gibt es nicht zu meckern.

Gasometer Oberhausen
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Oberhausen "Das zerbrechliche Paradies"

Teil II

(Euskirchen) „Der Besuch des Gasometers war für uns ein sehr schönes und interessantes Erlebnis, diese Ausstellung sollte man gesehen haben, man kann sie nur jedem empfehlen. Ich kann nur Positives von diesem Tag berichten, “ erzählt uns BRH-Mitglied Brigitte Kühnen, die mit einer großen Gruppe des Seniorenverband BRH zu Besuch in Oberhausen war.

„Das zerbrechliche Paradies“, so heißt die erste Ausstellung nach der umfangreichen Sanierung des Oberhausener Gasometers und zeigt die Schönheit der Natur und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt. Die Euskirchener Senioren wurden bei dem Besuch mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde genommen und sahen beeindruckende, preisgekrönte Fotografien und Videos. Der Inhalt war deutlich: Wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns (Anm.: ein geologischer Zeitabschnitt, der unsere Gegenwart umfasst) verändert.

So gab es beispielsweise auf einer Ebene deutliche Hinweise darüber, wie der ökologische Fußabdruck des Menschen die Ausstellungsinhalte des Gasometers bestimmte. „Sofern wir in die Natur eingreifen, haben wir strengstens auf die Wiederherstellung ihres Gleichgewichts zu achten“, erläuterte ein Fachkundiger den Senioren und ergänzte gleich, dass diese Mahnung immer wieder weitgehend ungehört verhallt.

Nach dem Gasometer ging es noch in die neue Mitte der nordrhein-westfälischen Stadt Oberhausen, ins heute als Freizeit- und Einkaufszentrum sowie als Standort für weitere gewerbliche, sportliche und kulturelle Angebote bezeichnetem Erlebnis. Mit 250 internationalen Shops und rund 120.000 Quadratmetern Verkaufsfläche auf zwei Ebenen ist das Westfield Centro das größte Shopping- und Freizeitzentrum in Europa. Unabhängig von Wind und Wetter kann man hier einkaufen und all seine Wünsche erfüllen...

...und für das das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. An der „Promenade“ flaniert es sich am Schönsten: Über 20 internationale Restaurants, auch mit chinesischer, mexikanischer, griechischer oder italienischer Küche!

Gasometer Oberhausen
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