Rückblicke

23. Juli 2018: Exkursion nach Vogelsang

Die neue Präsentation der ehemaligen Ordensburg Vogelsang

(Eifel) Nachdem das Gelände der ehemaligen NS–Ordensburg Vogelsang frei zugänglich und der gesamte Bereich als Flächendenkmal unter Schutz gestellt worden ist, vermerkt man auf Vogelsang eine deutlich wachsende Touristenzahl mit großem Interesse an der Vergangenheit und ihrer kritischen Aufarbeitung.

Klar, dass sich also auch die Senioren mit Tourleiter Günter Dahlem aufmachten, um dem oberhalb der Urfttalsperre auf dem Berg Erpenscheid errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex einen Besuch abzustatten. Und die waren sichtlich beeindruckt, hatte man doch hin und wieder das Gefühl, der architektonische Ungeist des Dritten Reiches sei noch am Leben.

Aber weit gefehlt: Die bauliche Hinterlassenschaft des Nationalsozialismus und die nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise beschädigte Bauensemble noch militärisch als Kommandopunkt der belgischen Nato-Streitkräfte genutzte Einrichtung hat eine Wandlung erfahren.

Bildergalerie: Vogelsang - Fotos: Bernd KOHERR -
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Bildergalerie: Vogelsang Rotkreuz Museum - Fotos: Bernd KOHERR -
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Bildergalerie: Vogelsang Kaffeetafel - Fotos: Bernd KOHERR -
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Hoch über den Eifelbergen und mit einem grandiosen Blick auf die zwischen steilen Hängen aufgestaute Urft erhielten die Besucher des Seniorenverbands zur sehr intensiven Führung einem ganz hervorragendem Vortrag, der sie auf den aktuellen Stand setzte. Heute ist also Vogelsang ein wichtiger Teil des Nationalparks Eifel und hat sich zu einem der besucherstärksten Orte in der Nordeifel entwickelt. Für das richtige Bild sorgte während eines Rundgangs über das Gelände des historischen Orts sowie den heutigen Internationalen Platz mit Einblicken in einige sonst geschlossene Gebäude der qualifizierte Begleiter Jürgen Speckl.

Bildergalerie: Vogelsang - Fotos: Günter GYMNICH 
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Und dann hat sich hier auch noch das DRK eingerichtet und präsentiert sich unter anderem mit dem Rotkreuz-Museum Vogelsang eines der größten Museen des Roten Kreuzes in Europa. Die Informanten Rolf Zimmermann und Thomas Moll vom DRK Euskirchen ließen zu ihren Präsentationen spüren, dass man auch hier als Senior ein gern gesehener Gast ist.

Da blieb auch Zeit für einen Spaß. Zum Beispiel bei der Abteilung Hüte, Helm und Kappen des DRK. Da nutzte beispielsweise Helga Gymnich die Gelegenheit, sich augenzwinkernd einmal für den Fotografen gut "behütet" zu zeigen. Übrigens: Hinter den Kameras sorgten Bernd Koherr, Günter Gymnich und Heinz Reul für die Foto Galerie als Mitbringsel.

Und es muss erwähnt werden, dass man abschließend noch einen Stopp im Bauern-Cafe in Morsbach einlegte, wo natürlich ein herrlicher Kuchen mit Kaffee auf die Besucher wartete.

Bildergalerie: Vogelsang - Fotos: Heinz REUL 
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22. Juli 2018: Besuch von Tongeren mit Antiquitätenmarkt

Zu Gast in Tongeren, eine höchst lebendige Stadt

(Belgische Eifel) Kaum etwas spielt für einen gelungenen Tagesurlaub des Seniorenverbandes BRH neben dem Ziel eine größere Rolle als das Wetter. Und das war dann auch die Garantie für einen sehr interessanten Tag bei schönstem Sonnenstrahl, als Tourleiter Klaus Reimer mit fünfzig Senioren Tongeren ansteuerte: Die älteste Stadt Belgiens, die an der Römerstraße von Köln bis nach Boulogne-sur-Mer (an der Nordsee Küste gegenüber von Dover) führte.

Bildergalerie: Tongeren - Fotos: Günter GYMNICH 
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Es hatte seinen Grund, warum es ein Sonntag war, denn seit über 30 Jahren ist Tongeren dann schon am frühen Morgen eine höchst lebendige Stadt. Viele Budenbesitzer und Antiquitätengeschäfte stellen nämlich ihre besten Waren für die zahlreichen Besucher des größten Antiquitäten- und Flohmarktes der Benelux aus. Alle - also auch die Euskirchener - sind auf der Suche nach einem "einzigartigen" Stückchen des Antiquitäten- oder Flohmarktes.

Teilnehmerin Birgit Monien-Lohmeyer berichtet uns von einer rundum gelungenen Tour bei strahlendem Sonnenschein. "Der Antikmarkt beeindruckte mich besonders durch seine Größe, aber auch durch die angebotene Ware. Es wurden viele Haushaltswaren, Silber, Gläser und Geschirr, aber auch alte Möbel und Lampen angeboten." Dabei wurde die Mannswelt nicht vergessen, denn unsere Berichterstatterin ergänzte: "Meinem Mann gefiel besonders das alte Werkzeug!"

Bildergalerie: Tongeren - Fotos: Volker LOHMEYER -
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Es herrschte also ein buntes Treiben in der Stadt Tongeren und es gab viele Möglichkeiten, einen schönen Platz in der Außengastronomie zu nutzen. Und dann folgte ja auch noch nachmittags ein Abstecher nach Malmedy, wenn man der Werbung trauen kann: Als Natur- und Geschichtsland ein Vorzugsziel für Senioren!

Malmedy bietet wirklich schöne Spaziergänge für einen unvergesslichen Tag. In einer wirklich angenehmen Stadt, die auch für so manche Überraschung gut ist. Unsere Berichterstatterin von Tongeren kommt noch einmal zu Wort: "In Malmedy begeisterte mich die aufwändige und bunte Blumendekoration. Es ist ein nettes Städtchen und gar nicht so weit von Euskirchen!"

Bildergalerie: Tongeren Antikmarkt - Fotos: Bernd KOHERR -
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Bildergalerie: Malmedy - Fotos: Bernd KOHERR -
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Auf der Rückfahrt gab es an der Grenze im Gasthaus "Schröder" noch einmal eine Einkehr zu Apfelkuchen mit Sahne und Kaffee. Dabei hatte man schon in Malmedy reichlich Eis verzehrt, wie es aus Heinz Reul raussprudelte. "Einen herzlichen Dank dem BRH und dem hervorragenden Reiseleiter Reimer für diesen schönen Sonntag!" Die Fotos von dieser Sonntagstour haben uns Günter Gymnich, Volker Lohmeyer, Bernd Koherr und Heinz Reul mitgebracht.

Bildergalerie: Kaffeetafel - Fotos: Bernd KOHERR -
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Bildergalerie: Bilder von der Tongeren-Fahrt - Fotos: Heinz REUL -
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