Rückblicke

21.02.2024: Tagesfahrt nach Düsseldorf mit Besuch des Landtags und Aufstieg auf den Rheinturm

Bericht folgt

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Besuch des NRW-Landtags in Düsseldorf
Fotos: Volker Lohmeyer - Klick auf's Bild = Großbild

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Aufstieg auf den Rheinturm Düsseldorf
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05.01.2024: Krippentour - Vom Stall zu Bethlehem ins kölsche Milieu

(Euskirchen) Zu einem „weihnachtlichen Nachschlag“ zum Thema "Vom Stall zu Bethlehem ins kölsche Milieu“ hatte der Seniorenverband BRH mit Tourleitung Gerd Weinand gerufen. Es galt diesmal, schöne Krippen in Köln zu besuchen und es war auf diesem besonderen Gang mal neben dem Verweilen auch zum Nachdenken eingeladen.

Stadterklärerin Dorothea Lautwein
Stadterklärerin Dorothea Lautwein

Dieser „Kreppchensgang“ hat in Köln Tradition. Ganze Familien ziehen immer wieder in der Weihnachtszeit von Kirche zu Kirche, um die dort aufgestellten Krippen zu bewundern. Um diese Tradition fortsetzen zu können, konnte der BRH die Stadterklärerin Dorothea Lautwein, eine waschechte Kölnerin, gewinnen. Und sie musste - wegen der Größe der Teilnehmergruppe - gleich auch noch eine ebenso versierte Kollegin Ina Volpp - Stadtführerin von „Entdecke Köln“ - mitbringen.

Um es vorweg zu nehmen: Beide der Stadterklärerinnen kamen bestens an. Der BRH-Krippengang begann an der Kreuzblume am Dom, der wegen Drohungen abgesperrt und mit zahlreichen Sicherheitsleuten bestückt war und führte dann zu unterschiedlichen Krippen und Kirchen: Zuerst zur Stadtkrippe am Dom, dann zur Krippe bei Foto Lambertz am Dom, später in den Bahnhof zur Krippendarstellung 1945 „Köln nach dem Krieg“, zur ehemaligen Jesuitenkirche St. Mariä Himmelfahrt, zuSt. Andreas und so fort...

Die Senioren staunten über die Vielfältigkeit und wie die Kölner das gleiche Thema Krippe variieren können, mal bunt, manchmal mit Lokalkolorit: Etwa die Krippe mit dem bekannten Hennes, dem Maskottchen des 1. FC und dem wohl bekanntesten Fußball-Vereinstier der Welt.

Oder gar ein Techtelmechtel eines Matrosen und einer "Dame" im Pelzmäntelchen aus dem angeblich ältesten Gewerbe. Überhaupt: Es gab zahlreiche Hinweise zu vielen Kleinigkeiten, die man wirklich nur mit Erklärungen entdeckt: Man muss schon ganz genau hinschauen...und manches hatte man in einer Krippe auch so nicht unbedingt erwartet. Die Krippe an der Seite des Doms zum Roncalli-Platz, die sogenannte Stadtkrippe, lud auch diesmal wieder zum besonderen Innehalten, Betrachten und Verweilen ein.

Die Route, die bei allen Teilnehmern auf große Zustimmung stieß, fand ihren Abschluss ebenso traditionell im „Gaffel am Dom“, dem kölschen Brauhaus und Wirtshaus, an dem man beim Köln-Besuch nicht vorbeikommt. Die Fotos brachte uns Gerd Weinand mit.

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Krippentour Köln
Fotos: Gerd Weinand - Klick auf's Bild = Großbild

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Krippentour Köln
Fotos: Maria Magdalena Kremer - Klick auf's Bild = Großbild

Wir haben zu diesem "Urlaub ohne Koffer" zwei Stimmen eingefangen:

Stadterklärerin Ina Volpp: „Der Rundgang hat meinem Empfinden nach gepasst, das heißt, die Strecke war nicht zu weit. Die Stationen/Krippen haben den Gästen gut gefallen und die Resonanz war positiv. Die Gruppe war sehr nett, aufmerksam und interessiert, die Stimmung gut“.

Und Chef-Erklärerin Dorothea Lautwein ergänzte dazu: „Auch meine Krippenauswahl hat den Gästen gefallen. Mehrfach hörte ich, dass die Krippen teilweise komplett unbekannt waren. So z.B. die Friedenskrippe im Hbf und die Brauerkrippe in St. Andreas.

Zudem konnte ich noch mit einer „kölschen Krippe“ überraschen, die im zukünftigen Interimsquartier des Kölnischen Stadtmuseums zu sehen war. Die Gäste waren sehr interessiert und haben aufmerksam zugehört. Außerdem haben wir viel gelacht! Den Reaktionen am Ende der Veranstaltung nach zu urteilen, waren die Gäste zufrieden mit der Veranstaltung“.

Dezember 2023: Politische Bildungsreise nach Berlin

Ein Dankeschön für ehrenamtliche Hilfe

(Euskirchen/Berlin) Um den Ehrenamtlichen im Seniorenverband BRH einmal ein hochverdientes Dankeschön statt des ständigen  „Vergel‘ts Gott“ zu präsentieren, kann der BRH in Absprache mit den Bundestagsabgeordneten hin und wieder einen mehrtägigen kostenlosen Aufenthalt in der Bundesstadt Berlin ermöglichen. So waren alle Vorstandmittglieder - wenn sie denn wollten - einmal in der Weltstadt an der Spree unterwegs.

Berlin ist immer noch eine Reise wert!  Berlin ist immer gut! Davon konnten sich in diesem Jahr schon die „BRH-Hausfotografen“ Günter Gymnich und Bernd Koherr überzeugen, auch die Vorstände Wolfgang Weber, Gerd Weinand und Birgit Lorbach waren 2023 dabei, wenn es darum ging, Berliner Luft zu schnuppern.

Und nicht nur das! Die Programme halten stets Gesprächs- und bedeutende Begegnungspunkte bereit. „Im Plenarsaal konnten wir die ‘letzte Rede‘ von Jürgen Trittin verfolgen, live erleben, “ berichtet Teilnehmer Bernd Koherr.

Zum Programm gehören aber auch die Stadtrundfahrten, oft  an politischen Punkten orientiert. Hin und wieder auch das Schifferlebnis  in Berlin, beispielsweise auf einer Spreefahrt. Und ein Höhepunkt ist immer ein gedeckter Tisch oben im Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz. „Leider war die Turmspitze beim letzten Besuch in Nebel gehüllt“, bedauert Berichterstatter Koherr. Er hatte dafür bei ‘Berlin am Abend‘ diesmal einen ausgesprochen kompetenten, engagierten und humorvollen Stadtführer, den man heute Stadterklärer nennen muss. So erlebt man auch etwas Berliner Humor: “Einen Führer gibt es nicht mehr!“ Beeindruckend ist für alle immer ein Besuch im ehemaligen Stasigefängnis Höhenschönhausen. Nicht selten informiert hier ein ehemaliger Insasse eindrucksvoll.

Die Meinung der BRH-Teilnehmer ist jedenfalls einvernehmlich: "Eine sehr interessante Informationsfahrt, in der man auch einen großen Einblick in das politische Berlin bekommt! Gigantische Tage, die ruhig etwas länger hätten dauern könnten. Noch einmal Koherr zitiert: „Eine wunderbare Zeit in Berlin, emotionale Erlebnisse, sowohl Hohenschönhausen als auch das begehbare Holocaust Denkmal. Auch die Info-Gespräche im Ministerium waren sehr interessant!“

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Politische Bildungsreise Berlin
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

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Politische Bildungsreise Berlin
Fotos: Birgit Lorbach - Klick auf's Bild = Großbild

4. Dezember 2023: Maastricht und Maastrichter Weihnachsmarkt

Mit Besuch von Maastricht schloss die Reihe „Urlaub ohne Koffer“ das Jahr 2023

(Maastricht) Auf der letzten Tour des Seniorenverband BRH „Urlaub  ohne Koffer“ ging es Ende 2023 für fast 100 ältere Menschen nach Maastricht in die Region Limburg: Eine Rekordbeteiligung! Dazu erwies sich die Stadt ideal für einen solchen Kurztripp, zumal auch noch ein traditioneller sehenswerter Weihnachtsmarkt auf dem Vrijthof  gestaltet wurde.

Aber auch ohne den weihnachtlichen Zauber ist das Ziel mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten, Shoppingstraßen, kulinarischen Highlights in Restaurants und Cafés empfehlenswert, auch - weil alles einfach trotz 100%-tiger Straßenpflasterei gut zu Fuß zu erreichen ist.

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Stadtrundgang Maastricht
Fotos: Günter Gymnich - Klick auf's Bild = Großbild

Für die Senioren spielte sich das Leben zunächst aber einmal vorwiegend rund um den Markt von Maastricht, dem größten Platz im Stadtzentrum, ab. Wenn man sich auch öfters in gemütlichen Gaststätten wiedertraf, weil das Wetter nicht mitspielte. So war es also hin und wieder eine Art Notlösung, dass man es sich in Cafés bei einem Stück Kuchen gut gehen ließ und von dort das bunte Treiben beobachtete...

Einige erkundeten die Stadt zu Fuß, klopften auch an der Sint Servaasbasiliek (Sankt-Servatius-Basilika) an, der ältesten Kirche der Landesnachbarn. Sie beherbergt zusätzlich mit dem Servatius-Schatz den wichtigsten Domschatz der Niederlande. Übrigens: Nicht gesehen wurde André Rieu, der in diesen Tagen wieder seine bezaubernden Weihnachtskonzerte gerade hier gestaltet.

Am frühen Abend sind alle dann wieder gut in Euskirchen gelandet,  wohlbehalten - wie die Tourleiter Karin Olschewski und Birgit Lorbach vermeldeten.

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Im Zentrum der Stadt Maastricht steht die St. Servatiusbasilika.
Die Kirche wurde auf dem Grab von St. Servatius errichtet und
gilt als älteste noch erhaltene Kirche der Niederlande.
Fotos: Günter Gymnich - Klick auf's Bild = Großbild

Wie immer haben wir unter den Teilnehmern einige Stimmen eingefangen.

So meint Bernd Koherr: „Maastricht zu jeder Zeit wieder. Nur nicht montags, da haben viele Geschäfte geschlossen. Wir trotzten dem schlechten Wetter und hatten uns für eine „Glühwein Tour“ entschieden, rund um den Weihnachtsmarkt. Der Tag war unterhaltsam, gemütlich und ruhig. Es war eine absolut gelungene Fahrt.“

Rolf Steffens meinte: „Es war wieder eine sehr schöne Tour. Wir wurden gut betreut und auch das Wetter hat bis kurz vor Schluss so einigermaßen mitgespielt. Maastricht hat einen schönen Weihnachtsmarkt, auf dem am Tage aber leider die Stimmung und die schön geschmückten Stände nicht so richtig zur Geltung kommen. Als Anregung könnte man mal überlegen, ob die Abfahrt zu einer späteren Uhrzeit erfolgen könnte. Wir könnten dann auch in der Dämmerung die Atmosphäre genießen.“ Steffens hat auch gleich eine Anregung parat: „Vielleicht mal der Besuch der Grotte auf dem Weihnachtsmarkt in Valkenburg.“

Den Wunsch nach längerer Verweildauer, um den Lichterglanz auch am Abend zu erleben, trug auch Birgit Lorbach vor: „Im Bus wurde bei mir angefragt, ob man zu einer späteren Uhrzeit zu einem Weihnachtsmarkt fahren und dann auch später wieder zurückfahren könne, da diese Märkte bei Dunkelheit noch schöner und stimmungsvoller seien.“

Die Fotos von diesem Urlaub ohne Koffer haben uns wieder Günter Gymnich und Bernd Koherr mitgebracht.

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Stadtrundgang Maastricht
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

20.11.2023: BRH-Vorstand traf sich zum Jahresende

(Euskirchen) Im Rahmen eines Treffens im Euskirchener „Parkhotel“ tauschte sich der BRH-Vorstand unter Vorsitz von Vorsitzenden Hans Burggraf über die aktuelle Situation in der Verbandsarbeit aus. Dabei wurde u.a. zum Thema Touren „Urlaub ohne Koffer“ einmal mehr verdeutlicht, wie herausfordernd es für die Ehrenamtler immer wieder ist,  interessante und finanzierbare nahe Ziele für die Ausflüge der Senioren zu finden.

Schatzmeisterin Stephanie Behrendt lieferte aktuelle Zahlen aus dem Kassenwesen des BRH Kreis Euskirchen, aus Bildungswerk BRH und BRH AG Reisen. Der informative Kurzbericht der Schatzmeisterin wurde als angemessen und ohne Anmerkungen zur Kenntnis genommen. Der Rückblick auf die örtliche BRH-Arbeit ging auch auf Pannen und Kritik bei den Touren 2023 ein. Als ganz beachtlich und erfolgreich wurden die BRH-Aktionen  „Ihre  Meinung ist gefragt! Mischen Sie sich ein“, „Alte Menschen sind nicht behindert, sie werden behindert gemacht“ und das BRH-Sorgentelefon, das sich im Wesentlichen mit dem Thema „Alterseinsamkeit“ beschäftigt, bewertet.

BRH-Vorstandssitzung am 20.11.2023
Günter Dahlem, Hartmut Behrendt, Stephanie Behrendt und Hartmut Dürer (von li)
setzten sich u.a. für den Erhalt der 'RVK-ServiceStation' am Bahnhof Weilerswist ein.

Zum TOP „Aus der Kommunalpolitik“ berichtete Vorstand Joachim Dürer u.a. zur Situation der ‘RVK-ServiceStation‘ am Bahnhof Weilerswist. Dort findet sich gerade für Senioren eine so wichtige Einrichtung, an der es Beratung zu allen Fragen rund um den ÖPNV, Verkauf von Einzel- und Mehrfahrten Tickets, Ausgabe von Fahrplänen und Kundenkarten sowie auch Annahme von Anregungen, Wünschen und Kritik gibt. Hier droht eine mögliche Schließung, da der Kreis zukünftig keinen Zuschuss mehr leisten will.

Der Vorstand stimmte der Meinung des Vortragenden zu: „Diese negative Entscheidung würde ein "Schlaglicht" auf die vielbeschworene Seniorenpolitik werfen!“ Er sprach sich deutlich gegen eine Schließung aus. Die Folge wäre allerdings, dass nun die Gemeinde Weilerswist einen Zuschuss von fast 70.000 € aufzubringen hätte. Zu dem Thema wurde dann auch vorgetragen, dass nach der aktuellen politischen Willensbildung der Gemeinderat wohl zustimmen wird.

Als Mitglied der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., die älteste Solidaritätsorganisation mit Kuba in Deutschland, war Joachim Dürer im Sommer bei einer Veranstaltung im kubanischen Generalkonsulat in Bonn. Anlass war der 70. Jahrestag des Sturms auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba, als Fidel Castro einen nationalen Aufstand gegen den Diktator Batista organisierte. Bei dieser Gelegenheit zeigte Dürer Unverständnis darüber, dass es bei den Vereinten Nationen mit USA und Israel zwei Stimmen gegen die Beendigung der US Blockade gegen Kuba gab, während ansonsten fast geschlossen (eine Enthaltung kam von der Ukraine) für ein Ende der US-Wirtschaftsblockade gegen Kuba gestimmt wurde.

BRH-Vorstandssitzung am 20.11.2023
BRH-Vorstand tagte im Parkhotel mit Gerd Weinand, Leni Schömer, Karin Olschewski und Birgit Lorbach (von re)

Im Rahmen der geplanten Aktionen 2024 - für die erfreulicherweise eine Reihe von  Vorschlägen vorgelegt wurden – bedauerte der Vorstand, dass die letzte Veranstaltung von "Verzälle, laache, klaafe" von Birgit Lorbach im Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ im Senioren-Park carpe diem wirklich die letzte war. Mit dieser Runde "Verzälle, laache, klaafe" ging eine BRH-Ära zu Ende, die ursprünglich Corona geschuldet war und dazu diente, sich während der Pandemie in einigen Runden des Beisammenseins nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Der Vorstand verpasste nicht die Gelegenheit, sich bei der Ausrichterin zu bedanken.

November 2023: Schade, danke Birgit Lorbach

Birgit Lorbach
Birgit Lorbach, Organisatorin
von "Verzälle, laache, klaafe"

Schade, Danke: Birgit Lorbach!

(Euskirchen) Die letzte Veranstaltung von "Verzälle, laache, klaafe" wurde von Birgit Lorbach im Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ im Senioren-Park carpe diem gestaltet und wieder war es ein sehr geselliges Treffen mit netten Teilnehmern und erneut mit einigen vergnüglichen Vorträgen, bei denen es auch viel zu lachen gab. Schwerpunkte der Nachmittagsveranstaltung waren Gedichte und Geschichten zur vorweihnachtlichen Zeit: Bräuche, Familientraditionen, Rezepte.

Teilnehmerin Leni Schömer berichtet uns: „Es war ein wirklich schönes Treffen, wir haben große Freude gehabt und waren selten mit Spaß und bester Laune so erheitert.“ Das bestätigt auch die Organisatorin selbst: „Es war - auch dank der Damen des Restaurants Vierjahreszeiten - eine sehr gesprächige, entspannte und lustige Runde, die sich aber in dieser Form zum letzten Mal traf“.

Und in der Tat: Mit dieser Runde "Verzälle, laache, klaafe" ging eine BRH-Ära zu Ende, die ursprünglich Corona geschuldet war und dazu diente, sich während der Pandemie in einigen Runden des Beisammenseins nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Die Einladungen dazu richteten sich nie ausschließlich an BRH-Mitglieder, waren also stets offen für jeden.

Der BRH stellt nun diese Aktivität ein, dies aber nicht mit einer Trauerzeremonie, sondern gewohnt weiter heiter und optimistisch. Organisatorin Lorbach ließ nämlich eine Türe offen: „Mal schauen, was als Neues kommt.“ Gleichwohl verpasste der Seniorenverband nicht die Gelegenheit, der Ausrichterin eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken: „Schade, Danke, Birgit Lorbach!

7. Nov 2023: Bei der „Deutschen Marke des Jahrhunderts“ und dann ab ins Bergwerk

(Euskirchen) Im Rahmen seines Besuchsprogramms 2023 war der Seniorenverband BRH diesmal mit Tourleiter Hartmut Behrendt in der Eifel unterwegs. Zunächst dort, wo einst Oswald Matheis 1873 in Olef eine Pappenfabrik gründete. Heute fanden die Senioren dort einen der führenden Anbieter für Einmalgeschirr im erlesenen Kreis der großen „Deutschen Marken des Jahrhunderts“: Papstar GmbH. Empfangen von  Bernd Born, Head of Media, Communication & Marketing, der zunächst auch die Vorstellung des Unternehmens inklusive der Produktphilosophie übernahm.

Anschließend ging es mit Lagerkoordinator Michael Massong auf eine hochinteressante Besichtigungstour im Standort Kall als Lager- und Logistikzentrum. Hier lagern über 7000 Artikel für Handel, Industrie, Gastronomie, Schnellverpflegung und Endverbraucher, bestehend aus Einweggeschirr und -artikel, Verpackungsmittel, Hygieneprodukte, Haushaltshelfer. Einfach alles für den „gedeckten Tisch“, also auch Dekorationsartikel und Zubehör sowie Geschenkpapier, -band, -tüten, Glückwunschkarten.

Die Produkte kommen von 180 Lieferanten aus der ganzen Welt. 80 % aus Europa und 20% aus Fernost, z.B. Müllbeutel aus China. Im Logistikzentrum Kall werden am Tag durchschnittlich 2.500 Paletten bewegt, davon verlassen 1.300 oder 40 000 Kartons den Standort. Monatlich sind das 10.000 Lieferungen mit einem Gewicht von 3.800 Tonnen.

Mit Besuchertüten für die Senioren endete ein überaus interessanter und informationsreicher Morgen. Teilnehmer Günter Gymnich war begeistert: „Interessant: Neben Pappe werden z. B. für Teller verstärkt nachwachsende Rohstoffe wie z. B.  Zuckerrohr oder Palmblätter eingesetzt!“ Und in der Tat: Große Teile des Papstar-Sortiments bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz und Frischfaser-Karton, Zuckerrohr, Palmblatt, Bambus, Mais oder auch Agrarreste, sind biologisch abbau- und zersetzbar.

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Bei Papstar in Kall
Fotos: Günter Gymnich - Klick auf's Bild = Großbild

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Papstar in Kall und Bleibergwerk Grube Wohlfahrt in Hellenthal
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Nach dem Mittagstisch ging es dann in die „tiefe Eifel“ von der Kenner sagen: „...für mich der schönste und ruhigste Fleck der Welt. Wenn ich Eifel höre, denke ich an Ruhe, Natur und Gelassenheit." Der Seniorenverband hatte dazu die Grube Wohlfahrt in Hellenthal als Ziel. Über breite Treppen mit Zwischenpodesten gelangt man ins Bergwerk, wo ganzjährig eine Temperatur von nur 8 °C herrscht. Warme Kleidung und festes Schuhwerk waren also besorgt, eine gewisse Grundfitness sollte mitgebracht werden.

Wer sich die Prozedur zutraute – es soll hier nicht verschwiegen werden, dass einige Teilnehmer den Besuch des Museums und der kleinen Ausstellung über Tage bevorzugten – erlebte eine lehrreiche Führung durch Teile des Bleibergwerkes. Unter anderem ein gerades Stück der alten Förderbahnstrecke. Man erfuhr allerhand interessante Sachen über das Bergwerk und die Bergleute. Zu entdecken gab es sogar noch Spuren der bergmännischen Arbeit vom ausgehenden Mittelalter bis hin zum Bergbau des 19. Jahrhunderts, in dem noch mit Schwarzpulver gesprengt wurde.

Auch über das Leben der Bergleute und die Erdgeschichte der Eifel: Eine Besonderheit sind die über 100 Jahre alten Zeichnungen, welche die ehemaligen Bergleute an den Wänden hinterlassen haben. Noch einmal Günter Gymnich: „Besonders beeindruckend der sogenannte ‘Kleine Stollen‘. Von Hand geschlagen und nur 50 cm breit und 90 cm hoch. Was für eine Arbeit im 16. Jahrhundert.“

Mit dem Besuch des Bergwerks endete dann auch ein hochinteressanter Tag, von dem Teilnehmerin Marlene Notarius für uns festhielt: „Einmalig, hochinteressant,  geradezu phantastisch.“

Die Fotos brachten uns die Teilnehmer Bernd Koherr und Günter Gymnich mit.

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Bleibergwerk Grube Wohlfahrt in Hellenthal
Fotos: Günter Gymnich - Klick auf's Bild = Großbild

15. Oktober 2023: Unterwegs im Palmengarten in Frankfurt

Fotos wollen Ausgleich zum grauen Alltag bieten

(Euskirchen) Offensichtlich leben wir in Krisenzeiten, schlechte Nachrichten aus aller Welt begegnen uns täglich. Auch für die Wettermacher steht angesichts des Anmarschs eines Novembers eine Klimaverbesserung sicher nicht in deren Pflichtenheft.

Damit unser inzwischen kühler Alltag nicht ständig mit aufwühlenden Nachrichten beginnt, kommt uns die Nachricht des BRH Mitglieds Robert Klütsch gerade richtig. Sie bietet uns einen guten Ausgleich zum meist grauen und auch kühleren Tagesgeschehen.

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Unterwegs...im Palmengarten in Frankfurt
Fotos: Robert Klütsch - Klick auf's Bild = Großbild

„Der plötzliche Rückfall in die ‚Eiszeit‘ beim Blick nach draußen“ - so berichtet uns der Senior – „erinnert mich an die zurückliegenden Sommertage des Jahres.“ So möchte unser Berichterstatter allen BRH-Mitgliedern ein paar optische sommerliche Erinnerungen mit einem Besuch des Palmengartens in Frankfurt übermitteln. „Auch als Ausgleich für die momentan dominierenden schrecklichen Bilder des Zeitgeschehens!“

Anm. des BRH: Der Palmengarten ist ein einer von drei botanischen Gärten in Frankfurt am Main, ein überdimensionaler Wintergarten mit 22 ha, einer der größten Gärten seiner Art in Deutschland und ein Hort für exotische Pflanzen.

10. Oktober 2023 - Marcienne Collection Heinsberg und Aachener Printen

„Man kam sich vor wie auf dem Traumschiff.“

(Heinsberg/Aachen) Wer nicht dabei sein konnte, hat etwas verpasst! Verpasst zum Beispiel ein Highlight jeder „Traumschiff-Folge“: Die Damen der diesmal von den BRH-Senioren besuchten Modenschau erschienen als Engel verkleidet und kredenzten zum Kaffee, begleitet von sprühenden Funken, die mit brennenden Wunderkerzen bespickten Torten.

Aber von vorne: Diese Tour „Urlaub ohne Koffer“, zunächst zur Modenwelt der Marcienne Collection in Heinsberg bereitete den Senioren einen überaus schönen Tag mit Tourleiterin Karin Olschewski. Sie begann mit der Modenschau, schon total weihnachtlich ausgerichtet.

So hatten sich die doch schon etwas „reiferen“ Models als Lichterengel verkleidet, was schon gleich einen lustigen Aha-Effekt auslöste. Zum Schluss kam dann der Höhepunkt dieses Teils der Modenschau mit dem eingangs erwähnten funkensprühenden Aufmarsch, was dann doch manches Auge zum Leuchten brachte. Eine Teilnehmerin begeistert: „Man kam sich vor wie auf dem Traumschiff.“

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Mode in Heinsberg und Aachener Printen
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Zum Mittagstisch besuchte man dann den Landgasthof Luthen und fand übereinstimmend: „Das Essen war ok.“ Die BRH-Tour wurde dadurch kräftig unterstützt: Das Essen war reichlich, so gab es leckere Hühnersuppe und zum Hauptgericht einen sehr leckeren Beilagen Salat. Alle waren sehr zufrieden!

Bei der folgenden Fahrt zum nächsten Besuchspunkt nach Aachen eine weitere Überraschung: Fahrer Udo Zeller, der wieder einmal von allen Seiten mit Lob bedacht wurde, stand plötzlich vor einer gesperrten Straße. Es gab keine Wendemöglichkeit. Die Folge: Er musste mit dem Bus eine lange Strecke rückwärtsfahren und entdeckte dann einen Feldweg, den er kurzerhand als Fahrweg nutzte. Die Senioren nahmen es mit Humor: „Wir wurden etwas durchgerüttelt, was unserer Verdauung bestimmt gut tat.“ Gefühlt hatten jedenfalls alle einen Mordsspaß dabei, angesichts der vielen Kommentare gab es viel zu lachen.

Am Nachmittag war man dann noch zu Gast in einer typischen Aachener Printenbäckerei, wo es nicht nur viele Informationen zum Nationalgebäck der Aachener gab. Es wurde reichlich probiert! Anschließend wurde der Laden - so entstand der Eindruck - fast leergekauft. Auf der Rückfahrt war die Stimmung dann bestens, man fand auch noch zum Singen: „...hab mein Wagen vollgeladen!“

Die Fotos von dieser Tour hat uns wieder einmal dankenswerter Weise Bernd Koherr mitgebracht.