Rückblicke

BRH-ler erlaubten Rückblick in 2019 - Urlaub auf Europas größter Hochalm

(Euskirchen) Die Mitglieder des Seniorenverband BRH Regina und Gerd Weinand waren - kurz bevor der Schnee und der Winter kamen - noch einmal in Italien unterwegs. Gerd Weinand berichtet: „Erst eine Woche Gardasee, dann eine Woche Toskana und schließlich noch eine Woche Südtirol!“ Sie berichten von herrlichem Wetter, als sie von der Seiser Alm und aus dem Urlaubsort Feldthurns Fotogrüße sandten.

Selbst ein Kurzurlaub auf der Seiser Alm führt mitten hinein in die traumhaften Dolomiten in Südtirol und bietet ein Wandergebiet der Superlative. Die Seiser Alm ist die größte Hochalm Europas. Sie liegt in den Südtiroler Dolomiten in Italien, rund 20 km nordöstlich von Bozen.

Ein Hinweis an alle BRH-Mitglieder: Genießen Sie jetzt oder auch bald wieder Urlaubstage im In- oder Ausland? Senden Sie uns doch bitte einen Fotogruß mit einigen wenigen Sätzen, zu richten an den BRH Euskirchen. Wir freuen uns und berichten gerne.

Die BRH-ler Regina und Gerd Weinands ließen uns teilhaben
und sandten Fotogrüße von Europas größter Hochalm.
Auf der Seiser Alm, kurz bevor Schnee und Winter kamen.
Sie bietet ein Wandergebiet der Superlative.

Text und Fotos: Regina und Gerd Weinand - Klick auf's Bild = Großbild

Januar 2020: Die Anlage eines Treppenlifts - eine Entscheidung für's Leben?

(Euskirchen/NRW) Wenn älteren Menschen das Treppensteigen Probleme bereitet und der Weg ins Erdgeschoss gar zum Sicherheitsrisiko wird, dann bringt einer die gewohnte Lebensqualität zurück: Der Treppenlift. Mit ihm kann man wieder fast unbeschwert alle Etagen des eigenen Hauses erreichen. Aber, aktiv und unabhängig wie gewohnt zu sein verlangt einen Beschluss im Familienkreis. Manche sagen sogar: Ein Trepppenlift ist eine Entscheidung fürs Leben!

Wolfgang und Johanna Hoffmann im Seniorenverband BRH standen vor dieser Entscheidung. Vorausgegangen war, dass die Dame des Hauses schlicht und einfach schon beim Stehen, Gehen und Setzen unter großen Schmerzen litt. Treppensteigen war ein großer Kraftakt an zwei Handläufen. Da stand man vor der Frage: Treppenlift ja oder nein. Der Hausherr erkannte bald: „Wer einen Treppenlift braucht, ist nicht zu beneiden!“ Galt es doch, zunächst einige Fragen zu klären. Danach war dann der erste Schritt der richtige. Es ging zur Pflegekasse der Krankenkasse, die reagierte prompt, schickte auf Anfrage eine Beauftragte für Wohnraumberatung, die dann auch vor Ort zur Installation eines Treppenliftes riet.

Was dann in der Folge geschah, lässt Wolfgang Hoffmann berichten: „Schwierige Hürden gab es nicht. Die Dame vom Pflegedienst hatte in ihrem Gutachten ja den Grundstein gelegt!“ Das machte den Hoffmanns die Entscheidung für ein Leben in der vertrauten Umgebung der eigenen vier Wände dann leichter. Stand da noch der Einbau im Wege. Und wie war es? Der Hausherr wischt alle Sorgen weg: „Der Einbau dauerte ca. drei Stunden. Die Schienen mit der Zahnstange in der Mitte werden an drei Stellen an die Treppenstufen angeschraubt. An die Wand kommt nichts. Schmutz gab es keinen. Ärger auch nicht!“

Die BRH-ler Hoffmanns: Johanna und Wolfgang Hoffmann zeigen auf, wie es geht und was man beachten muss, wenn für den Erhalt der gewohnten Lebensqualität ein Treppenlift erforderlich wird.
Der neue Treppenlift lässt sich auch als Transportmittel gebrauchen und erleichtert so den Alltag.

Text und Fotos: Hoffmann - Klick auf's Bild = Großbild

Heute ist der Lift ständig einsatzbereit. „Draufsetzen, eventuell festschnallen, den Auf- oder Ab-Schalter drücken. Der Lift fährt los und hält, elektronisch gesteuert, am voreingestellten Endpunkt. Die Geschwindigkeit kommt uns etwas höher vor, als bei uns sonst bekannten Liften.“ Johanna Hoffman kommt gut zurecht. Sie hat auch schon Reisegepäck und Mineralwasserkisten nach oben transportiert. Den Sicherheitsgurt hat man bisher nur zur Sicherung von ’Frachtstücken’ eingesetzt. Aber, noch schnell ein Tipp: „Wer eine besonders hohe Schuhgröße hat, sollte die Füße auf dem Fußbrett schräg stellen.“

Bleibt da die bislang noch gar nicht angesprochene Kostenfrage. Die Hoffmanns haben Glück. Ihr Einbau ist ein Lift ohne Kurven und kostet 3.200,- Euro, die die Pflegekasse übernimmt. Der niedrige Preis ist darauf zurückzuführen, dass nur eine etwa fünf Meter lange gerade Strecke zurückgelegt werden musste. Jede Kurve würde zusätzlich immens viel kosten. Warum die Pflegekasse einspringt? Die Hausherrin hat Pflegegrad 2, da bezahlt die Pflegekasse bis zu 4.000,- Euro. Den Pflegegrad hatte zuvor der medizinische Dienst der Krankenkasse/Pflegekasse, der dafür ins Haus kommt, bestimmt.

Schon nach kurzer Zeit war der Lift aus dem Leben der Hoffmanns nicht mehr wegzudenken und wurde zum treuen Begleiter im Alltag. „Klar, ein Treppenlift stört, wenn Sie es genau nehmen, immer“, berichtet Wolfgang Hoffmann. Die Schiene ist unmittelbar über den Treppenstufen angebracht und nimmt natürlich von der Breite der Stufen etwas weg. Die Handläufe auf beiden Seiten können aber ohne Einschränkung benutzt werden. Eine Krankentrage dürfte dagegen etwas schwieriger zu bewegen sein. Auch ein gewisser Raumverlust war nicht zu vermeiden, dafür aber wertet der Lift die obere Wohnung als behindertenfreundlich auf. „Zuerst geniert man sich etwas, dann aber ist man heilfroh, so ein Hilfsmittel zu haben. Es ist wie bei der Notwendigkeit, einen Rollator benutzen zu müssen,“ kommen die Hoffmanns noch einmal zu Wort. Und dann noch ein Rat: Es wird angeraten, mehrere Anbieter zu kontaktieren, um sich zu informieren.

Wer übrigens noch mehr Informationen haben möchte: Johanna und Wolfgang Hoffmann sind gerne bereit, mit Interessierten noch offene Fragen unter 02921/52154 zu klären.

Dezember 2019: Kölner Weihnachtsmärkte

Günter Leitner: Führer zu den Kölner Weihnachtsmärkten
Lachen war angesagt! Günter Leitner pflegte vor BRH-Senioren die mundartliche kölsche Sprache und Eigenart, erläuterte meist anekdotisch Hintergrundinformationen zu den Kölner Weihnachtsmärkten, zur Stadtgeschichte und zu Bräuchen.

Rund um die Kölner Weihnachtsmärkte gab es einen Sprachkurs, natürlich auf kölsch

Kölns Weihnachtsmärkte einmal auf anderer Art zu erleben, das stand auf dem Programm des letzten BRH-Veranstaltungsabends 2019. Im Ruhesessel - sprich Bussitz - wurden den Senioren die Kölner Märkte und was sich sonst noch am Rande befindet vorgestellt. Typisch kölsch, dafür konnte man den bekannten Kölner Stadtführer Günter Leitner - ein Kölner aus dem Severinsviertel - gewinnen.

Und der war offensichtlich ein Volltreffer. In seiner unnachahmlichen Art sprach er alles rund um die Märkte in der Domstadt und deren Umfeld - als Sprachkurs natürlich auf kölsch - an. Erklärte einiges über die romanischen Kirchen und die damit verbundenen Bräuche. Zum Beispiel vorbei an St Vitalis, mit einer wunderschönen Dorfkrippe, um gleich zum Kathrinentag - ein hoher rheinischer Feiertag - zu springen. Damals - so die Sage - gingen die „unbemannten“ Frauen (sprich Jungfrauen) in die Kirche St Andreas, baten um Hilfe und riefen: „St Andreas, bring’ uns einen Kerl!“ Derweil warteten draußen die Männer und hielten Ausschau. Prompt hieß der Tag in Köln „Männerbringtag“. Damit aber nicht genug. Am Tag des Heiligen Thomas legten sich die Frauen der Sage nach unter das Bett und riefen ihren Thomas an und baten um Gehör. War am Morgen das Bettlaken verrutscht, dann hatte man sie erhört und es stand was in Aussicht. Es ging dann weiter, vorbei an der Apostelkirche, die Ende des 12.Jahrhunderts erbaut wurde, an St. Gereon, aus dem 11.Jahrhundert.

Leitner - dem man gerne noch Stunden zugehört hätte - steuerte auch zu den verschiedenen Weihnachtsmärkten, auch zum „Rosa Markt“, der für Schwulen und Lesben gemacht ist. Laut Leitners Erklärung mit entsprechendem Material. Es folgte der Markt der Engel. Weiter zu den Märkten am Dom, Rudolfplatz, Rheinauhafen und in der Altstadt. Dazu gab es dann Kölner Weihnachtslieder, natürlich in der Muttersprache vorgetragen. Typisch kölsch.

Es war eine tolle, sehr kurzweilige Fahrt. Mit Tourleiterin Karin Olschewski, die für den erkrankten Klaus Reimer eingesprungen war, gab es weitgehend Einvernehmen: „Eine Wiederholung der Fahrt im nächsten Jahr ist empfehlenswert, ich fand es sehr schön.“ Annelie und Jochen Rak stimmten zu: „Leitner war sehr gut mit seinen Geschichten, Liedchen oder Anekdoten!“ Ähnlich sah es Birgit Lorbach: „Der kölschen Referent hat alles sehr gut dargestellt und viele Einblicke zu den einzelnen Stationen gegeben.“

Eigentlich wollte der Seniorenverband BRH mit der Tour durch Köln nur Gutes tun. Doch am Abschluss der Rundfahrt schieden sich die Geister, war doch ein Abschluss in einem Brauhaus versprochen worden. Der aber musste ausfallen, weil sich eine Organisation für 50 Besucher in der Weihnachtszeit als „nicht durchführbar“ erwies. Stattdessen hatten die Brauhäuser rund um den Dom den Vorschlag: Allein in kleinen Gruppen findet man immer einen Platz! Dazu kam es aber nicht, das sorgte - und das soll nicht verschwiegen werden - hier und da einen Missklang und Unmutsäußerungen. Um nicht zu sagen: Minuspunkte. Dafür hatte dann Tourleiterin Olschewski Verständnis: „Ein Besuch im Brauhaus am Dom, das wäre noch das i-Tüpfelchen zu unserer Fahrt gewesen!“

06.-08.12.2019: Bad Wimpfen, Rothenburg ob der Tauber und Speyer

Rothenburg mit dem BRH, eine abgerundete Erfolgsgeschichte

Der BRH-Kurzurlaub in Richtung Rothenburg ob der Tauber wurde zum Abschluss 2019 ein voller Erfolg, die abgerundete Erfolgsgeschichte wurde erst durch von Tourleiter Volker Lohmeyer clever ausgewählte verschiedene Reiseziele in die Wege geleitet. Viel Interessantes, viel Neues und gemütliches Miteinander unter netten Leuten haben die Tour dann mit Busfahrer Mark Kraus vom Haus Dardenne zu etwas ganz besonderem gemacht.

Gestartet wurde an einem nieselnden Freitagmorgen zum ersten Ziel: Bad Wimpfen. Der Ort überraschte mit seinem wunderschönen Weihnachtsmarkt, eine echte Empfehlung. "...bei dem sich unser Heimatstädtchen schämen muss," schreibt uns Georg Scholl ins Buch. Und mit Hürden, die unsere Senioren alle gelassen und sportlich nahmen. Tourleiter Lohmeyer entschuldigte sich: "Achtung Kopfsteinpflaster" hätte in den Informationen ergänzt werden müssen in ... und einige recht steile Straßen. Ich hätte gerne die Teilnehmer dazu vorgewarnt!“

Danach wurde dann das endgültige Reiseziel, das Hotel „Rappen“ in Rothenburg erreicht, begleitet von fast wolkenfreien Himmel mit Sonnenschein und besonders geeignet, um die Innenstadt und den "Reiterlesweihnachtsmarkt" zu erkunden. Abends gab der "Historische Kellermeister" für die BRH-ler eine Vorstellung und erzählte seine Geschichte zum weltbekannten "Meistertrunk".

Der zweite Tag begann mit ’zwei sehr netten und kompetenten Stadtbilderklärerinnen’ (Originalton eines Berichterstatters). Erinnerungen an die Heimat wurden wach: Rothenburg und Bad Münstereifel sind die einzigen deutschen Städte mit einer jeweils vollständig erhaltenen Stadtmauer. Ein Bummel über den Weihnachtsmarkt oder, um dem wieder eingesetzten Regen zu entkommen, ein Restaurantbesuch oder ein Spaziergang auf der durchgängig überdachten Stadtmauer boten sich da förmlich an. Nachmittags ging es dann noch ins Mittelalterliche Kriminalmuseum. Sehr gruselig? Tourleiter Lohmeyer noch mal: "Ich persönlich fand es nicht gruselig, sondern wie alle aus meiner Teilgruppe, im Gegenteil sehr interessant!" Übrigens mit einem Einblick in das mittelalterliche Sittenleben und die Bestrafung von heute völlig normalem Verhalten.

Der Sonntag verlangte dann schon wieder ein Abschiednehmen. Nach dem Frühstücksbuffet ging es ab nach Speyer mit viel Freizeit. Auf dem Programm stand u.a. der Dom zu Speyer, anschließend der bekannte "Domhof". Und natürlich der Weihnachtsmarkt nach herkömmlicher Art. Ein Berichterstatter überlieferte uns: "Der trutzige Dom - sehr imposant. Weihnachtsmarkt und Fressbuden hatten wir aber schon genug gesehen." Und er hatte genau beobachtet: "Das Grab von Helmut Kohl...neben einer evangelischen Kirche und in der Nähe der Synagoge..."
Ein besonderes Bonbon gab es auch noch. Teilnehmerin Biggi Klüsener hatte darauf aufmerksam gemacht, dass im Dom zu Speyer am Adventsonntag eine besondere Messe, ein "Evensong im Advent" stattfindet. Das brachte für manchen noch ein ganz besonderes Ereignis

Pünktlich zur verabredeten Zeit erreichte die BRH Besuchergruppe wieder Euskirchen. Und es regnete dann Lob für die Organisation. Beispiele, bitte sehr: "Nach dieser schönen Fahrt an die Tauber möchte ich mich nochmal bedanken für die Planung und die Durchführung unserer Adventsfahrt. Besonders der Evensong in Speyer hat mich berührt!" So trug sich Maria Hoffmann ein. Und Maria Schaffrath schloss sich an: "Die Mehrtagesfahrt nach Rothenburg war wieder ein einmaliges Erlebnis war. Nur das Wetter war nicht immer gut!" Um dann scherzhaft anzuraten: "Vielleicht sollte man bei Petrus in Zukunft das Wetter mit organisieren." Heinz Reul war auch mit einer Meldung dabei: "Es war wieder einmal ein wunderschöner weihnachtlicher Kurzurlaub und besonderer Dank gilt dem BRH mit seinem hervorragendem Tourenleiter Volker Lohmeyer sowie auch dem sehr gut fahrendem Busfahrer Mark." Sachlich dazu Ewald Prinz: "Rothenburg ob der Tauber ist ein altes sehenswertes Städtchen. Fahrt, Unterkunft und Programm waren nicht zu beanstanden. Uns allen hat es sehr gut gefallen."

Die diesmal sagenhaften und sehenswerten Bildergalerien stammen von Peter Goldschmidt, Günter Gymnich, Bernd Koherr, Volker Lohmeyer und Heinz Reul. Dafür sagen wir Dank.

Bildergalerien von GÜNTER GYMNICH - Fahrt vom 6.-8. Dez 2019

Bad Wimpfen war unser Zwischenstopp auf der Fahrt nach Rothenburg. Die Kurstadt in der Nähe von Heilbronn hat ca. 8 Tsd. Einwohner. Besonders sehenswert ist die historische Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern. Dem „Altdeutschen Weihnachtsmarkt“ fehlte tagsüber -ohne die Lichter- verständlicherweise noch die Atmosphäre.
Text und Fotos: Günter Gymnich - Klick auf's Bild = Großbild

Rothenburg ob der Tauber ist am Abend mit seiner mittelalterlichen Kulisse beeindruckend und absolut sehenswert. Der über 500 Jahre alte Reiterlesmarkt ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland
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Stadtführung in Rothenburg. Durch unsere Stadtführerin, Frau Brandt, wurde der Rundgang ein wirkliches Erlebnis. Sie erzählte voller Begeisterung und mit viel Humor Geschichten und Anekdoten aus ihrer Stadt.

Die St. Jacobs-Kirche entstand zwischen 1311 und 1322. Besonders erwähnenswert ist der Hauptaltar mit herausragenden Schnitzereien und der bemalten Rückseite. Oben links ist der Marktplatz von Rothenburg um 1466 dargestellt.
Auf der Empore steht der Heilig-Blut-Altar des Würzburger Bildhauers Tilman Riemenschneider. Ungewöhnlich ist die Position von Judas, rechts neben Christus (normalerweise am Rand positioniert). Dazu kommt die Besonderheit, dass diese Figur entfernt werden kann. Wird die Figur entfernt, sieht man dahinter den schlafenden Apostel Johannes (siehe Vergleich).

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Abendessen im Hotel Rappen. Zur unserer Unterhaltung hörten wir die Legende vom Meistertrunk.
„Der Feldherr Tilly hatte die Ratsherren zum Tode verurteilt und wollte die Stadt brandschatzen lassen. In ihrer Not boten ihm die Ratsherren als Willkommenstrunk Wein in einem prachtvollen bunten Glasbecher dar, der 3 1/4 Liter fasste. Tilly wurde dadurch milde gestimmt und sagte, wenn jemand diesen Becher voll Wein in einem Zuge austrinken könne, würde er die Stadt verschonen. Altbürgermeister Georg Nusch (1588–1668) meldete sich freiwillig und zu jedermanns Erstaunen gelang es ihm, den Becher in einem Zug zu leeren. Tilly war davon so beeindruckt, dass er die Stadt verschonte.“ Quelle: Wikipedia

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Rothenburg verfügt über eine vollständige Stadtmauer. Vom Wehrgang aus hat man schöne Einblicke auf die Stadt.
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Das Mittelalterliche Kriminalmusum dokumentiert das Rechtsgeschehen der letzten 1000 Jahre. Nichts für schwache Nerven.
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Unsere letzte Station war Speyer. Im Mittelpunkt des Besuchs standen der Weihnachtsmarkt und der Dom.
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Der Dom zu Speyer ist seit 1981 Unesco Weltkulturerbe. Mit dem Bau wurde etwa um 1025 begonnen.
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Die Krypta des Doms ist die Grablege für zahlreiche Kaiser, Könige und Bischöfe. Das einzige Grabdenkmal zeigt Rudolf von Habsburg.
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In einer Nebenstraße in der Innenstadt von Speyer fanden wir die wirklich sehenswerte Dreifaltigkeitskirche. Eine spätbarocke, evangelische Gemeindekirche. Auffallend ist die komplett bemalte Decke.
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Am Rande der Innenstadt von Speyer befindet sich im Adenauer Park die Grabstelle von Helmut Kohl (1930-2017).
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Beim Bummel durch die Altstadt von Speyer begegneten wir dem Domchor. Die Damen und Herren waren auf dem Weg zum Dom, wo die Interessierten an einem Evensong (gemeinschaftliches Abendlob der Anlikanischen Kirche) teilnehmen konnten. Ein toller Abschluss der diesjährigen Adventsreise. (1930-2017).
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Bildergalerien von VOLKER LOHMEYER - Fahrt vom 6.-8. Dez 2019

Bildergalerie von Volker Lohmeyer - Bad Wimpfen, Buffet & Meistertrunk, Kriminalmuseum 
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Bildergalerie von Volker Lohmeyer - Rothenburg ob der Tauber, Speyer 
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Bildergalerien von PETER GOLDSCHMIDT - Fahrt vom 6.-8. Dez 2019

Bildergalerie von Peter Goldschmidt - Bad Wimpfen - Klick auf's Bild = Großbild

Bildergalerie von Peter Goldschmidt - Rothenburg - Klick auf's Bild = Großbild

Bildergalerie von Peter Goldschmidt - Speyer - Klick auf's Bild = Großbild

Bildergalerien von BERND KOHERR - Fahrt vom 6.-8. Dez 2019

Bildergalerie von Bernd Koherr - Hotel Rappen - Klick auf's Bild = Großbild

Bildergalerie von Bernd Koherr - Rothenburg - Klick auf's Bild = Großbild

Bildergalerie von Bernd Koherr - Speyer - Klick auf's Bild = Großbild

Bildergalerie von HEINZ REUL - Fahrt vom 6.-8. Dez 2019

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Rothenburg im Rückspiegel I

Ein langes Wochenende mit dem Seniorenverband BRH in und um Rothenburg ob der Tauber in die geschichtsträchtige Stadt selbst und in das Umfeld machen eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Alles wurde entdeckt von Peter Goldschmidt:

Morgens früh um Sechs fahren wir nach Euskirchen zum Treffpunkt. 5 Grad bei pünktlicher Abfahrt Richtung Süden, null Grad um 08:34 Uhr, eine Stunde später zeigt sich die aufsteigende Sonne.

Das erste Ziel "Bad Wimpfen" ist für viele ein unbekannter Ort, der "Herzlich Willkommen" heißt. Eine Herausforderung sind die auf- und absteigenden Straßenzüge, auch für die Fotografen auf Entdeckungstour. Immer wieder Fachwerk und Zunftzeichen, eingestreut fachwerklich gebaute und stilvoll dekorierte Buden. Der "Altdeutsche Weihnachtsmarkt" bot viel Raum zum Bewundern (und Kaufen) von Kunsthandwerk, und das bei auffallend wenigen Glühwein- und Fressbuden. Hier wäre man gerne etwas länger geblieben, bevor der Bus das nächste Ziel anfuhr.

Noch am Nachmittag treffen wir am Hotel "Rappen" in Rothenburg ob der Tauber ein. Es reicht gerade noch für einen Ersteindruck der weihnachtlichen Stimmung in der Stadt, bevor ein "Adventbuffet" vom historisch gekleideten Kellermeister mit dem "Meistertrunk" eingeleitet wird, dem kulinarischen Tagesabschluss im - leider akustisch ungedämpften - "Rappensaal". Das Innere der von einer mittelalterlichen Stadtmauer noch fast gänzlich umrahmten Stadt lernen wir in einer ausführlichen geführten Stadtbegehung kennen. Diese endet am Weihnachtsmarkt mit ausreichenden Verpflegungsständen und - teils versteckten - Kunsthandwerk-Angeboten.

Im wahrsten Sinne "beeindruckend" wirken die Zeugen der Rechtspflege im "Mittelalterlichen Kriminalmuseum" zu Methoden der Folter und Todesstrafen, zu Ehren- und Freiheits- sowie Leibes- und Lebensstrafen. Auch wenn die ausgestellten Quellen und Fundstücke aus einer lang zurückliegenden Zeit stammen, bleibt oder wächst der Eindruck, dass derartige und weitere Methoden mit neuerer Technik auch heute noch in vielen Ländern Anwendung finden und das nicht mal verdeckt. Das bedrückende Gefühl bleibt zunächst bestehen, auch wenn man damit ... dank guter Erziehung und unserer gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht direkt in Berührung gekommen ist. Die Stimmung hebt sich beim (erneuten) Gang über den Weihnachtsmarkt, bevor der Tag in der Ratsstube bei fränkischen Spezialitäten ausklingt.

Den letzten Tag prägt obligatorisch die Rückreise: Gut gefrühstückt führt der Fahrweg nach Speyer. Hier prägt das Stadtbild ein außen wie innen mächtiger Dom, ... von dem aus auch hier (schon wieder) ein Weihnachtsmarkt abgeht, enger als in Bad Wimpfen und Rothenburg. Regenschauer animieren dazu, Platz in einem gut gefüllten Café zu suchen und/oder (später) ein Konzert im Dom zu genießen, bevor es dann endgültig nach Hause geht.

Fazit: Eine vielfältig bestückte Tour mit gut geplanten Stationen, abwechselungs- und erlebnisreich. Der besondere Dank gilt dem Tourleiter Volker Lohmeyer und dem Busfahrer Marc für den Rahmen, in dem sich die kleinen Grüppchen der 54 Mitfahrenden teilweise geführt und notwendiger Weise auch frei bewegen und viel Neues sowie auch neue "Leute" kennenlernen konnten. Es bleibt ... die Vorfreude auf die nächste Tour.

Rothenburg im Rückspiegel II

Ein langes Wochenende mit dem Seniorenverband BRH in und um Rothenburg ob der Tauber in die geschichtsträchtige Stadt selbst und in das Umfeld machen eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Alles wurde entdeckt von Elke Jahr:

Die Mehrtagesfahrt unter der Leitung von Herrn Lohmeier nach Rothenburg o.d. Tauber war wieder sehr schön. Obwohl der Wetterbericht uns Schlimmes vorausgesagt hatte, kamen wir doch mit einem "blauen Auge" davon. Los ging's freitags um 7 Uhr ab dem Euskirchener "Dalmacia" - dunkel, regnerisch - keine guten Aussichten. Unser erster Halt in Bad Wimpfen empfing uns dagegen mit gutem Wetter, zeitweise kam sogar die Sonne heraus, so dass wir in Ruhe den Weihnachtsmarkt und das wirklich schöne Städtchen besuchen konnten.

Weiter ging es dann nach Rothenburg. Nach dem Einchecken im Hotel blieb noch genug Zeit, ins Städtchen zu gehen und erste Eindrücke zu sammeln. Am Weihnachtsmarkt kam man natürlich nicht vorbei. Abends gab es im "Rappensaal" ein Adventsbuffet, das wirklich keine Wünsche offen ließ. Der Auftritt des "Kellermeisters", der uns den "Meistertrunk" zu Gehör brachte, war ein Höhepunkt des Abends. Jeder, der mochte, konnte aus dem 13 Schoppen umfassenden Meistertrunkhumpen ein "Schlückchen" genießen.

Am Samstag stand eine Stadtführung auf dem Programm. Da wir zu fast sechzig Personen angereist waren, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir hatten eine tolle Führerin, der man anmerkte, dass sie uns mit Leib und Seele ihr Städtchen näherbringen wollte, was ihr auch gelang. Danach gab es Freizeit, die jeder auf seine Weise nutzen konnte. Zu Zweit umrundeten wir einen großen Teil der Stadtmauer. Da sie überdacht war, konnte uns der Regen nichts anhaben. Um 16.00 Uhr war dann Treffpunkt am Kriminal-Museum. Bei der Führung konnte man das Gruseln kriegen - schrecklich, was Menschen sich an Foltermöglichkeiten ausgedacht haben. Ein Glück, dass wir zu dieser Zeit nicht lebten. Leider muss man allerdings sagen, dass es auch heute noch in vielen Ländern die Folter gibt. Die Menschen lernen nichts!

Abends kehrten wir dann im Ratskeller am Markt ein. Der Sonntag stand ja schon im Zeichen der Heimreise. Zuvor jedoch gab es noch einen Aufenthalt in Speyer. Wir hatten Zeit den Dom zu besichtigen und auch den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Höhepunkt war ein - ja, soll ich es ein Adventskonzert nennen? - im Dom zu Speyer. Frau Biggi Klüsener hatte dies im Internet entdeckt und einen Besuch empfohlen. Wir nahmen den Hinweis gern an, und es hat sich gelohnt! Ein wunderschöner Abschluss dieser sehr schönen Reise.

Ein Dank auch an Herrn Lohmeyer für die Planung und Durchführung der Reise, die sicher nicht nur für mich ein Erlebnis war, an das ich gerne denken werde.