Rückblicke

28. November 2019: Tagesfahrt nach Trier

Weihnachtsmarkt Trier lockte mit mittelalterlichen Hauptmarkt

(Trier) Bereits zum 40. Mal fand in diesem Jahr Trierer Weihnachtsmarkt vor der einzigartigen Kulisse des Trierer Doms und auf dem mittelalterlichen Hauptmarkt statt. Für den Seniorenverband BRH ein guter Anlass, vor den Festtagen dieses Ziel mit leckeren Spezialitäten, speziell dem Mosel-Winzerglühwein, sowie dem festlichen Kunsthandwerk an 90 Holzhäuschen mit Tourleiterin Karin Olschewski anzusteuern.

Dabei begann alles mit einem kräftigen Schluck Wermutstropfen. Das Wetter war nämlich auf der Anfahrt echt scheußlich. Es goss in Strömen, der Himmel war grau in grau und hatte seine Schleusen offensichtlich weit geöffnet. Unsere Tourleiterin stöhnte schon vor Trier merklich: „Ich habe ganz viele Stossgebete losgeschickt und sah uns schon den Tag entweder in den Restaurants, in der Shoppingmeile oder im Dom verbringen!“

Welch Wunder! In Trier angekommen war das Wetter - sieht man mal von einer kurzen Schauer ab - dann doch ganz gut. Die Senioren empfingen wunderbar geschmückte Buden, die nicht nur zum Schauen einluden. Selbst die Dächer waren mit ganz vielen Weihnachtsmotiven, Rentieren, Rehen und Engeln geschmückt. An einer meterhohen Pyramide drehten sich beleuchtete Flügel.

Sehenswert war natürlich ein Besuch des Doms, obligatorisch der Stopp vor dem wunderschönen Altar, in dem der heilige Rock ausgestellt ist. Schade, dass man zu dieser Zeit den Klang der imposanten Orgel nicht hören konnte.

Zudem konnte man abseits des Weihnachtsmarktes in Trier auch die herrlichen alten Fassaden sehen, die Porta Nigra, das Museum. Zudem lockte für den einen oder anderen eine Stadtrundfahrt mit der Bimmelbahn.

Bildergalerie von: Heinz Reul - Klick auf's Bild = Großbild

Die Zeit in Trier verging wie im Flug. Wie nicht anders zu erwarten: Busfahrer Frank Lucke vom Busunternehmer Dardenne kam pünktlich zur Abfahrt und brachte alle wieder heil an den Ausgangspunkt. Passend zum Tag das Schlusswort von Tourleiterin Olschewski: “Wie heisst das doch gleich, wenn Engel reisen...!“

Mit von der Partie waren neben dem Vize-Vorsitzenden Edmar Knies vom Verein „Älterwerden in Euskirchen e.V.“ - bald 25 Jahre jung - auch einige Mitglieder des Vereins als gerngesehene Gäste des BRH. Heinz Reul stand für uns einmal mehr hinter der Kamera und sorgte für Erinnerungen.

27. November 2019: Winterzauber im Phantasialand

In der kaiserlichen Tortenfabrik waren die Mäuse los!

(Brühl) Wenn Tourleiter Volker Lohmeyer und Sybille Allisat im "Maus au chocolat" hinter dunklen Brillen in 3 D virtuelle Mäuse jagen, dann wissen die Fachleute: Euskirchens Senioren sind wieder einmal im Phantasia zu Gast und erleben einen wirklich wunderbaren vorweihnachtlichen Festtag. Einmal abgesehen davon, dass in der Attraktion im Themenbereich Berlin stets Ausnahmezustand herrscht. In der kaiserlichen Tortenfabrik sind nämlich die Mäuse los!

Aber lassen wir von dieser Tour Teilnehmer Peter Goldschmidt berichten, keiner kann es besser: Es war ein Wintertraum! Strahlend blauer Himmel am Treffpunkt vor dem Euskirchener Restaurant Dalmacija ... und dann kam der Bus erst eine dreiviertel Stunde später. Die Teilnehmer trugen es mit Fassung, man hatte sie zugegebenermaßen vergessen. Dann aber der Start: Wieder einmal hatte das Phantasialand zu seiner Wintershow geladen und es sollte - wie gewünscht - mindestens solange andauern, bis viele bunte Lichter im Dunkeln an Kostümen, Häusern sowie zum Schluss - dank des Feuerwerks - auch am Himmel funkelten. Da konnte man zwar funkelnde Sterne am Himmel nicht mehr sehen. Grund: Es hatte sich zugezogen und regnete. Dafür aber kam der Bus die Senioren pünktlich abholen.

Phantastische Bilder aus dem Phantasialand
Fotos: Günter Gymnich - Klick auf's Bild = Großbild

Peter Goldschmidt: „Ich glaube, jeder, der lange nicht mehr dort war, und auch diejenigen, welche das Tourangebot in den letzten Jahren öfter annahmen, konnten hier und da etwas Neues entdecken oder Altes erstmals ausprobieren. Für die einen war es das lustige "Mäuseschießen", für andere die Lichtshow, projiziert auf die Bauten des mexikanischen Parkteils.

Interessant(er als im Vorjahr) war die neue Eislaufshow, auch der Rückblick auf 20 Jahre Shows im Wintergarten mit vielen wunderschönen Kostümen gefiel. Unverändert auf dem ersten Platz der stärksten Lichter-Eindrücke ist immer wieder das chinesische Viertel. Und wer es einrichten konnte, genoss zwischendurch ein leckeres Eis oder ein Stück Kuchen. Kleine Kritik: Nur dem Kaffee dazu fehlte im "Eiscafe" der erhoffte Geschmack, "Blümchenkaffee" ist stark dagegen.“

Wichtig war das Erfolgsrezept für die Teilnehmer: Die zeitliche Verschiebung der Abfahrt bis zum Feuerwerk hatte das "phantastische Erlebnis" besonders angenehm abgerundet. Auch - wenn man sich als Zuschauer dafür fast eine Stunde vor Beginn des Abschlussprogramms erstmal einen "aussichtsreichen" Stehplatz erobern und dann sichern musste! Noch einmal Goldschmidt: „Ansonsten mit besonderem Dank an den Tourleiter, war es insgesamt super!“

Die Super-Fotogalerie stammt wieder einmal von Günter Gymnich.

19.11.2019: Hürten-Museum und Printenmanufaktur in Bad Münstereifel

Vom Staunen im Romanischen Haus bis zum Süßen im Printenhaus

(Bad Münstereifel) Die Euskirchener Senioren gestalteten eher zufällig mit Tourleiter Volker Lohmeyer ein beachtliches Vorprogramm bei einem Tagesereignis und das kam so: Man war diesmal auf Entdeckungstour im nahen Bad Münstereifel und durfte u.a. ein aufwendig restauriertes Schmuckstück im Hürten Museum bestaunen und fotografieren, bevor die Medien mit Fotoberichterstatter und der Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian zu einer Präsentation einer neuen Sehenswürdigkeit - einem jahrhundertealten Altar -  auf der Bühne erschienen.

Aber, alles von vorne. Die BRH-ler besuchten in Bad Münstereifel zunächst das Hürten Museum im Romanischen Haus. Die beiden von Dr. Helga Hinrichs und Wolfgang Kirsch gegenläufig im kleinen Gebäude gebotenen Führungen auf den drei Etagen des Hauses  - einem nachgewiesenen ältesten Wohnhaus aus Naturstein im deutschen Westen - waren sehr informativ und man merkte beiden ehrenamtlichen Personen an, dass sie stets mit Herzblut dabei sind und ihnen das Museum sehr am Herzen liegt.

Das wurde umso verständlicher, als die Euskirchener während der Führung erfuhren, dass das Museum nicht nur bis März 2020 erst einmal in den Winterschlaf geht, sondern danach die Zukunft des Hürten Museums komplett in Frage steht. Der Trägerverein wurde aufgelöst und die Stadt Münstereifel als „Hauseigentümer“ muss in der Zeit entscheiden, wie und ob es überhaupt es ab April 2020 dort weitergehen kann.

Später beim Presserummel deutete die Bürgermeisterin an, dass möglicherweise die Stadt Münstereifel einen Teil der Aufgaben des Fördervereins übernehmen wird. So aber waren die Senioren wohl „vorerst“ die letzten Besucher des Museums. Tourleiter Lohmeyer beim Abschied: „Die Wehmut von Dr. Hinrichs und Kirsch war deutlich zu spüren.“

Hürten Museum – Romanisches Haus
Fotos: Volker Lohmeyer - Klick auf's Bild = Großbild

Nach der dann wohlverdienten Mittagspause im Brauhaus Bad Münstereifel mit leckeren, brauhaustypischen Speisen und der Nutzung der vorweihnachtlichen Angebote der Geschäfte im Outlet - Anmerkung: „Nur ganz wenige hatten keine gut und prall gefüllten Einkaufstüte mit Süßigkeiten und anderen Einkäufen bei sich!“ -  ging es zum weiteren Programmpunkt, der Printenmanufaktur, höchst freundlich empfangen von Maria Wassong.

Die bereits gedeckten Tische erfreuten, die Manufaktur war zudem gut geheizt und wohlig warm. Dazu passend und ebenfalls das Wohlgefühl fördernd gab es dann für alle Kaffe, Tee oder Kakao und kleine Teller mit Printenstückchen zur Verkostung. Als alle bestens versorgt waren, hielt Hausherr Günter Portz einen halbstündigen Vortrag und brachte den Besuchern nicht nur den Unterschied einer Printe mit ihren zehn verschiedenen Gewürzen zu einem „einfachen Lebkuchen“ bei, sondern erklärte auch, wie er selbst „auf die Printe kam“ und warum er ausschließlich sogenannte Weichprinten herstellt.

Das Ergebnis: Die Printenverkostung verfehlte ihre (beabsichtigte) Wirkung nicht, denn auch hier standen fast alle Teilnehmer nach dem Vortrag an, um die Printen ihrer ganz persönlichen Wahl - ob für sich selbst oder als Mitbringsel für die Lieben daheim -  käuflich zu erwerben.

Unsere Bildergalerien von diesem Besuch stammen von Volker Lohmeyer und Heinz Reul. Dem Letztgenannten wird dann auch das Schlusswort eingeräumt: „Es war wieder einmal ein sehr schöner und wissensreicher Tag mit dem BRH, unser besonderer Dank gilt vor allem dem Tourenleiter!

Printenmanufaktur
Fotos: Volker Lohmeyer - Klick auf's Bild = Großbild

Hürten-Museum und Printenmanufaktur
Fotos: Heinz Reul - Klick auf's Bild = Großbild

4. November 2019: Besuch des ZDF und der Stadt Mainz

Hätten Sie’s gewusst: Konfetti-Regen "überflutet" das Sportstudio,
wenn einmal jemand den Ball 6 x durch die Torwand schießt

(Mainz) Wegen des großen Interesses wählte Tourleiter Günter Dahlem - auch Bundesehrenvorsitzende der "Mediengewerkschaft" (Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden) - eine weitere Besichtigungsfahrt zum Mainzer Lerchenberg. „Das war höchst interessant“, berichtet uns Teilnehmerin Hilde Neitzel und unser BRH-Bildreporter Peter Goldschmidt – dem wir für die schönen Fotos danken – ergänzt dazu einen ganzen Bericht.

Goldschmidt schreibt uns ins Buch: Der Besuch des ZDF in Mainz war eindrucksvoll und interessant. Zwar gab es vorab bereits Vorstellungen zur "Arbeitswelt Fernsehen", die hin und wieder mal eben dort gezeigt und erläutert wurden, aber mittendrin zu stehen war dann deutlich tiefgründiger.

Die Führerinnen waren sehr gut und verstanden ihren Job, schließlich will sich das "Öffentlich-rechtliche" seinen Beitragszahlern gegenüber kompetent darstellen. Sehr gut war daher auch der Film zur Redaktionsarbeit und zum Arbeitsablauf der Nachrichtensendung "heute". Spannend war auch der "regen-freie" Weg zu einer der Schneideräume und dessen technische Ausstattung; und dann der Gang zum "Studio 3", von dem u.a. das aktuelle Sportstudio live ausgestrahlt wird.

Der Blick vom Gang oben in das unten liegende Studio und von der Zuschauertribüne nach oben fiel auf rund 200 Scheinwerfer unter denen sich auch (nur) ein Druckluft-Korb "versteckt", dessen Inhalt (jährlich getestet) ausschließlich dann das Studio mit einem Konfetti-Regen "überflutet", wenn einmal jemand den Fußball 6 mal durch die Torwand schießt.

Kleine Abstriche, die gemacht werden müssen, vergisst Peter Goldschmidt auch nicht zu erwähnen: „Der Spaziergang über das weitläufige Gelände des ZDF entfiel wegen des unfreundlichen Wetters. So wurden wir trockenen Fußes zur Kantine geleitet, die erst vor kurzem saniert wurde. Die Köche haben davon offenbar nicht profitiert, ein Mittagessen in einem (gut ausgewählten) Mainzer Restaurant wäre wahrscheinlich geschmackvoller ausgefallen.“

Bildergalerie vom ZDF-Besuch
Fotos: Peter Goldschmidt - Klick auf's Bild = Großbild

Der Nachmittag gehörte dann noch einem Mainzer-Stadtbummel, der aber nicht bei allen so gut ankam. Teilnehmerin Hilde Neitzel sah das auch so: „Mainz ohne Rhein, ohne Rheinpromenade, ohne Dom und - angesichts des Wetters –auch ohne einen anregenden Touristikstrom hat nicht viel zu bieten.“ Umfassender ist der Bericht von Dagmar und Peter Goldschmidt: „Der zweite Teil des Tages begann hoffnungsvoll. Der Bus transportierte uns an den Rhein. Hier vom Busparkplatz werden - wie ausgeschildert - Stadtführungen gestartet. Eine solche war jedoch (leider!) nicht gebucht. Die Mitfahrenden wurden für gut zwei Stunden in die Altstadt und/oder deren Fußgängerzone entlassen. Der Regen hatte zwar aufgehört, dennoch fehlte ein Stadtplan zur Orientierung. Vielleicht hätte man mehr entdecken können als die "üblichen Verdächtigen" in einer städtischen Einkaufsstrasse ... wie in Euskirchen. Schade, wenn man schon mal soweit gefahren ist.“

Bildergalerie vom Stadtbesuch Mainz
Fotos: Peter Goldschmidt - Klick auf's Bild = Großbild

Nov 2019: Berlinfahrt auf Einladung von MdB Markus Herbrand

Ein Dankeschön den unermüdlich tätigen Ehrenamtlern im Vorstand

(Berlin) Das Bundespresseamt in Berlin organisiert Fahrten in die Bundeshauptstadt, um Bürgern vier Tage den parlamentarischen Betrieb in der Stadt an der Spree näher zu bringen. Programmpunkte sind neben Stadtrundfahrt und einer Stippvisite des Bundestages auch ein Besuch eines Ministeriums. Die Fahrt ist nahezu kostenlos, die Hotelunterbringung erfolgt in Doppelzimmern. Warme Mahlzeiten sowie Frühstück sind inbegriffen.

Der Seniorenverband BRH Euskirchen bemühte sich in diesem Jahr über die Bundestagsabgeordneten (MdB) für Mitfahrplätze, um den im Vorstand seit Jahren engagiert und unermüdlich tätigen Ehrenamtlern auf diesem Weg einmal zu danken. Die MdB zeigten Verständnis und so wurde dem BRH ermöglicht, im Laufe des Jahres 2019 allen Ehrenamtlern einmal ein solches „Dankeschön“ zu ’schenken’.

Und alle kehrten mit großer Begeisterung aus der Erlebniswelt Berlin zurück, berichteten neben dem „Dankeschön“ über schöne und eindrucksvolle Erinnerungen: „Es wurde zu einer tollen Berlinreise mit einem anspruchsvollem, engagiertem und interessanten Bildungsprogramm. Berlin ist auch eine Stadt zum Nachdenken, zum Beispiel als der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem einst menschenverachtenden Gefängnis der ehemaligen DDR, anstand.“ Vorstand und Tourenleiterin Birgit Lorbach beschrieb diese Art von Programmpunkten so: „Es waren emotional doch auch höchst belastenden Themen!“

Berlinbesuch
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Einer der letzten Besucher in diesem Jahr war Bernd Koherr, von dem seit vielen Jahren die hervorragenden Fotogalerien mit inzwischen über tausend Schnappschüssen von unseren Touren stammen. Er, der sogar einen Gruß des BRH Euskirchen ins Gästebuch des Finanzministers schreiben konnte, berichtete eindruckvoll: „Eine der Stadtrundfahrten begann mit dem Info- Gespräch im Bundesministerium der Finanzen. Gut zu wissen, nach welchen Kriterien gearbeitet wird. ‚Wer’ für ‚Was’ zuständig ist ... absolut interessant.“

„Anschließend brachte uns eine ’Topographie des Terrors’ auf eine politische Zeitreise in die Vergangenheit, die 1932 begann, in der Gegenwart endete. Die Stasi-Haftanstalt Hohenschönhausen wird nachhaltig und gefühlsbetont in Erinnerung bleiben. Unsere Gruppe wurde von einem ehemaligen Insassen geführt. Auch der Besuch des Bundesnachrichtendienstes brachte viel neues Wissen und Erkenntnisse. Zum Abschluss war und ist der Reichstag mit Parlament und Kuppel-Besuch ein Erlebnis. Alles in Allem, eine super Truppe, tolle Reise.“ Die neuerliche Fotogalerie dazu stammt auch von Bernd Koherr.