Rückblicke

Februar 2018: Auf zum Endspurt: "Et jeht widder loss!"

Karneval 2018
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(Euskirchen) Jetzt gibt es kein Zurück mehr, wir starten nicht nur am Rhein in den Karnevalsendspurt. Dazu ertönt jetzt in und weit um Euskirchen das bekannte "Et jeht widder loss!" Und so manch eine Ältere oder ein Älterer träumt so gerne mit Willy Schneider "Man müsste noch mal zwanzig sein!"

Unser Seniorenverband ruft zum Mitmachen auf. Natürlich machen alle Senioren mit, wenn die Kolibris singen "Und dann die Hände zum Himmel!" Fühlt man sich manchmal auch so allein, heute muss es nicht sein. Es dauert nur wenige Tage, dann singt Jupp Schmitz wieder "Am Aschermittwoch ist alles vorbei!" Wie schön es auch sei, dann ist alles vorbei. Es wird die westkirchliche Fastenzeit eingeleitet.

Wenn Sie in diesem Jahr mitgemacht haben beim "Alaaf und Helau", etwa kostümiert, und nun ein schönes Foto haben: Mischen Sie auf diese Art mit und schicken Sie uns das Foto. Wir freuen uns dann mit. Bitte senden Sie das Foto an den Seniorenverband BRH unter der folgenden Mailadresse:hansburggraf@yahoo.de

30.01.2018: Tagesfahrt nach Gerolstein und ins Kriminalcafé

Quellwasser aus der Tiefe von 200 m in die Flasche

(Euskirchen/Eifel) Ist Gerolsteiner Mineralwasser wirklich gesünder als Leitungswasser oder andere Mineralwasser? Ist das Wasser mit dem Stern wirklich Deutschlands beliebtestes Getränk? Und wie kommt das Wasser in die Flasche?

Diesen Fragen gingen die Senioren unter Führung von Karin Olschewski beim Werksbesuch bei Gerolsteiner Mineralbrunnen in der Eifel nach. Nach einer ungewohnten Nebelfahrt in die Eifel wurden die Senioren vor Ort im Gerolsteiner Werk herzlich begrüßt.

Dann erfuhr man: Gerolsteiner ist in Deutschland seit vielen Jahren die gefragteste Mineralwassermarke. Seinen harmonischen Geschmack verdankt dieses Mineralwasser der Herkunft aus einem geologisch einzigartigen Quellgebiet in der Vulkaneifel. Bernd Koherr, von dem auch die Fotos zum Besuch stammen: "Sehr interessant war zu sehen, wie aus der Tiefe von 200 m das Quellwasser seinen Weg bis zur Auslieferung nimmt!" Man durfte sogar einige neue Geschmacksrichtungen des Wassers probieren. Und man wurde überzeugt: Die einzigartige Geologie des Quellgebietes in der Vulkaneifel macht es zu einem Wasser von außergewöhnlicher Qualität

Nachmittags war man dann noch zu einem Stopp im ältesten Kriminalcafe Deutschlands. Hier war Staunen angesagt: Viele kleine Dinge, die Geschichten erzählen könnten, waren überall ausgestellt. Krimis jeglicher Art luden mit einigen Sitzgelegenheiten zum Schmökern ein. Verständlich, wenn Hausherr Ralf Kramp mit dem Slogan wirbt: Wo Miss Marple um die Ecke schielt und Sherlock Holmes seine Pfeife schmaucht. Fazit der Teilnehmer: "Es war für uns Alle eine gelungene Kurz-Reise mit Sonnenschein!"

Bildergalerie: Bernd Koherr -
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11. Januar 2018: Es wurde kölsch gesprochen und gesungen!

Klaus Reimer mit Hans-Jürgen Jansen
Klaus Reimer vom Seniorenverband (re) hatte den Kölnbarden Hans-Jürgen Jansen
zum Karnevalsstammtisch in die „Waage“ eingeladen.

(Euskirchen) „Mer fläge kölsche Eigenaat!“, hieß es beim Karnevalsstammtisch des Seniorenverbandes BRH in der „Waage“. Es wurde kölsch gesprochen und gesungen. Dazu hatte Organisator Klaus Reimer den Kölnbarden Hans-Jürgen Jansen eingeladen und dieser verstand es schon bald, das lustige Völkchen auf Hochstimmung zu bringen. Es wurde immer wieder zum munteren Mitsingen angeregt.

Der Krätzchensänger ist in Sachen "Kölsche Sproch und Kölsche Eigenaat“ schon mehrmals in Euskirchen auf Tour gewesen. „Su senn mer all he hin jekumme“, lagen sich die Senioren dann auch bald in den Armen und träumten vom „Veedel Südstadt“. Dazwischen streute Jansen immer wieder hörenswerte Sprüche ein und erinnerte auch gerne an den BRH-Stammgast Ludwig Sebus: “Och de schönste Frau es an de Fööss am Enk!“

Fazit: Die Senioren bewiesen bei diesem Kneipenkonzert schon vor den tollen Tagen einmal mehr: Es blitzte der Schalk aus mancher frechen Redewendungen ganz heftig. Am Ende der etwa dreistündigen Tour durch kölsche Leedcher und Verzällcher waren sich alle einig mit dem bekannten Gassenhauer „De Haupsaach es, et Hätz es god“.

7.-9. Januar 2018: BRH auf der DBB-Jahrestagung 2018

BRH-Vertreter auf der DBB-Jahrestagung 2018
(Euskirchen/Köln) Mit großer Genugtuung haben die Vertreter des Seniorenverbandes BRH auf der DBB Jahrestagung in Köln die Nachricht des Staatssekretärs im Bundesministerium des Innern, Hans-Georg Engelke, vernommen, dass es auf Bundesebene aus dem Bundesinnenministerium eine klare Absage zu Forderungen nach einer Einheitsversicherung im Gesundheitswesen, der auch die Beamtinnen und Beamten angehören sollen, gibt.
 
Engelke meinte dann wörtlich: "Wer dies fordert, verwechselt Einheitlichkeit mit Gerechtigkeit". Er unterstrich noch einmal, dass Beihilfe ein integraler Bestandteil des Beamtenverhältnisses ist. Der BRH NRW hatte sich bereits vor zwei Jahren auf seiner Tagung in Dortmund in einer einstimmig angenommene Resolution gegen eine heute wieder in der Diskussion stehenden Bürgerversicherung ausgesprochen. Dabei auch die Frage nach einer Verfassungsfestigkeit einer Einheitsversicherung aufgeworfen.
 
Auf der DBB-Jahrestagung in Köln war der Seniorenverband BRH in Begleitung von Landesvorsitzenden Martin Enderle (re) durch Hans Burggraf sowie Klaus Reimer und Ewald Prinz (von re) vertreten. Staatssekretär Engelke war in Vertretung für Bundesinnenminister Thomas de Maiziere nach Köln gekommen, weil dieser wegen den in Berlin laufenden Sondierungsgesprächen zur Regierungsbildung kurzfristig absagen musste.

Dezember 2017: BRH Senioren erlebten Eiskunstlauf auf höchstem Niveau

Im Phantasialand bei Brühl
Teilnehmer Gerhard Weinand: "Drei Shows wurden angeboten, die Letzte war die Beste:
Eiskunstlauf auf höchstem Niveau."

(Brühl) Zum Jahresabschluss noch einmal schnell zum Weihnachtszauber ins Phantasialand bei Brühl. Das hatten sich die Senioren des BRH auf die Fahne geschrieben. Und es wurde wieder einmal ein ganz vorteilhafter Tag. Auch, wenn die älteren Besucher diesmal auf den Fahrspaß im Park weitgehend verzichteten. Dafür gab es magische Winterwelten und wundervolle Shows. Teilnehmer Gerhard Weinand: "Drei Shows wurden angeboten, die letzte war die Beste: Eiskunstlauf auf höchstem Niveau." Dazu gab es natürlich winterliche Köstlichkeiten. So erhielt der Glühwein zwischen den Shows eine Bestnote.

Ansonsten genossen die BRH-ler Weihnachtsmarkflair, nicht nur im Heinos Kaffeehaus im Themenbereich Alt Berlin. Leider ohne den Sänger selbst und ohne seine legendäre Haselnusstorte. Dagegen wunderschön anzusehen die vielen weihnachtlichen Lichter und die ganze dolle Weihnachtsdekoration.

Und dann ein Stopp bei 'Maus-au-Chocolat', nicht zu verwechseln mit 'Mousse aux Chocolat'. In der Tortenfabrik konnte man Kammerjäger Oskar Koslowski helfen, die Mäuse zu vertreiben. Dabei herrschte Ausnahmezustand mitten in Berlin, in der kaiserlichen Tortenfabrik waren die Mäuse los. Tourenleiterin Karin Olschewski machte kräftig mit: Man schoss mit sogenannten Spritzbeuteln die kuchenfressenden Mäuse ab. "Da verrutschten vor lauter Eifer auch schon mal die 3D-Brillen, die man dazu aufsetzte." Langeweile kam also trotz ständigem Nieselregen nicht auf. Als man spät am Abend eine beeindruckende Szenerie Berlins mit dem glanzvolle Feuerwerk als krönenden Abschluss des Wintertraum-Tages hätte erleben können, saßen die Euskirchener leider schon wieder im Bus auf der Rückfahrt.

15.12.2017: Krippentour Waldbreitbach und Abstecher Koblenz und Bad Neuenahr

Tourstart stand nicht unter einem guten Stern.

(Bad Neuenahr/Koblenz) Die Dezemberaktion des BRH zum Thema "Urlaub ohne Koffer" nahm - versöhnlich ausgesprochen - einen holprigen Start. Teilnehmerin Ute Neubauer beschrieb das nach der Tour zutreffend und verständlich: "Es wäre besser gewesen, die Krippenbesichtigung in Waldbreitbach wegzulassen!"

So war es ein Start mit Hindernissen, mit einem eher mürrischen Busfahrer, der längst nicht das Niveau der guten Laune der fast 80 Teilnehmer hatte, sowie mit einem weniger gut ausgestatteten Bus und einer schwierigen Suche nach einer Krippe. Anni Scholl ergänzte dazu: "Zu allem Übel regnete es noch vom Himmel hoch." So präsentierte sich der "Stern von Bethlehem" im "Weihnachtsdorf Waldbreitbach" nicht unter einem guten Stern, will heißen: Die Zeichen standen ungünstig.

Ab der Station Koblenz ging es dann mit der Laune der BRH-ler deutlich aufwärts. Karin Reul sprach begeistert vom größten Weihnachtsmarkt von Rheinland-Pfalz. Der Regen hatte aufgehört und der Spaziergang durch die Stadt mit Halt auf dem Weihnachtsmarkt oder Einkehrschwung beim Italiener oder im Restaurant Einstein versöhnte dann die Tages-Ausflügler wieder.

Höhepunkt war dann aber Bad-Neuenahr mit seinen bekannten Uferlichtern. und seinem märchenhafter Lichterglanz im und am Kurpark. Hier luden schön weiße Pagodenzelte mit Glühwein von Ahrwinzern und Feinschmecker-Tempel sowie Kunsthandwerk im Kurpark ein. Noch einmal Anni Scholl: "So hatte die Fahrt doch noch einen schönen Abschluss gefunden!"

Und Ute Neubauer vergisst nicht, Tourenleiterin Karin Olschewski zu erwähnen: "Auf der Fahrt wurden wir Mitreisende - wie immer - sehr freundlich betreut." Die schönen Fotoerinnerungen stammen aus der Kamera von Günter Gymnich.

Bildergalerie: Günter Gymnich -
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8.-10. Dezember 2017: Dreitagesfahrt nach Bremen

Bremen hatte für BRH Senioren einiges zu bieten.

(Euskirchen/Bremen) Fast sechzig BRH-Senioren machten sich auf Einladung des Seniorenverbandes und im Rahmen der Jahresabschlussveranstaltung auf Tour, um perfekte Tage in Bremen, der Heimat der Stadtmusikanten und des Roland, zu gestalten.

Und sie erfuhren bald: Bremen hat einiges zu bieten, prächtige historische Gebäude und modernes Großstadtleben. Zusammen mit zwei sehens- und erlebenswerten Weihnachtsmärkten der Sonderklasse lockt diese Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt jedes Jahr Millionen Besucher in den Norden.

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Da lässt wohl keiner sich den Marktplatz im Zentrum entgehen: Das alte Rathaus, den mehr als zehn Meter hohen und gut 600 Jahre alten Roland, eine Symbolfigur für städtische Freiheit und Marktrecht. Und die bekannten Stadtmusikanten, eine Symbolfigur mit sozialkritischem Hintergrund. Teilnehmer Georg Scholl erklärte dazu treffend: "Weil gesellschafts- und sozialkritische Erzählungen mit 'echten' Menschenschicksalen verboten waren, wurden Tiere an deren Stelle in der Erzählung eingefügt."

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Die Euskirchener nutzten den Ort zum Sehen und Erleben, Flanieren und auch Feiern. So zum Beispiel den Schnoor als ein lebendiges Quartier mit Kneipen, Restaurants, Kunsthandwerkerläden und originellen Geschäften. Ziel war ganz natürlich auch die Schlachte am Weserufer, das maritime Bremen mit Ausflugsschiffen und der Dreimastbark "Alexander von Humboldt". Und natürlich das Gesamtkunstwerk Böttcherstraße.

Reisende Helga Gymnich fasste das so zusammen: "Das Wetter hat zwar nicht immer mitgespielt, aber es waren ereignisreiche und schöne Tage in einer tollen Stadt. Nicht zu vergessen das sehr empfehlenswerte Hotel." (Anmerkung: Man war im feng shui concept hotel Stadtmitte, untergebracht.)

Der Veranstalter hatte neben den zahlreichen Führungen - u.a. per pedes sechs Etagen rauf zum historischen, einzigartigen Himmelssaal - auch versprochen, dass jeder ausreichend Zeit bekommt, seinen eigenen Neigungen nachzugehen. So machte sich Günter Gymnich noch auf in die Liebfrauenkirche mit fast 1000-jähriger Geschichte und in die Museen der Böttcherstraße, schloss sich auch einer Rathausführung an. Am Ende der Tage wussten alle auch, wie ein typischer Bremer spricht und was er isst...

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Ein kleinster Wermutstropfen soll nicht verschwiegen werden: Das Universum Science-Center als Erlebnismuseum. Hier hatte sich mancher doch vom wichtigen Standort in der Raumfahrtbranche mehr versprochen.

Als Meister hinter den Kameras erwiesen sich Günter Gymnich, Volker Lohmeyer und Bernd Koherr. Sie brachten uns aufklärende, oft reizvolle und sehenswerte Lichtblicke von der Tour mit.