Rückblicke

14.08.2019: Im Besucherbergwerk Mechernich

Mit Helm ins typische Flair eines Bergwerks eingetaucht
Premiere für die Mechernicherin in Mechernich

(Mechernich) Vorhang auf, Premiere für Birgit Lorbach. Ohne eine Generalprobe gab es mit der BRH Tour „Urlaub ohne Koffer“ und dem Ziel Bergbaumuseum Mechernich für die neue Tourenleiterin einen Startschuss. Und die Teilnehmer waren sich im Urteil einig: Gelungen! „Es war hochinteressant und dank einer brillanten Führerin aufschlussreich und unterhaltsam - ausgerüstet mit einem Helm - ein typisches Flair eines Bergwerks zu erleben“, berichtet Teilnehmerin Annegret Hilger.

Die BRH-Gruppe auf Bergwerkstour
Die BRH-Besuchergruppe - Foto: Günter Gymnich -

Die diesmal kleinere Senioren-Gruppe war in Mechernich mit dem Zug angereist, bewältigte eine 1,2 km lange fußläufige Wegstrecke und erreichte so das Bergbaumuseum, um einmal mit einigen Erwartungen in die Welt unter der Erdoberfläche einzutauchen und zu erleben, wie und unter welchen Bedingungen die Bergleute damals bei Mechernich Blei - das sogenannte „Eifelgold“ - abgebaut haben. Dazu nahm Karoline Schommer die BRH’ler auf eine Zeitreise zur Bleiabbau-Geschichte in Mechernich mit.

Zuerst aber konnte man das im Maßstab 1:100 nachgebaute Areal des Bleiabbaus sowie die Arbeitskleidung, beispielsweise sogenannte Karbidlampen (Gaslampen) und Arbeitswerkzeug der Bergleute, bestaunen. Dann aber ging’s „unter Tage“, mit bunten Schutzhelmen ausgestattet zum eigentlichen “Stollen”. „An der Hl. Barbara vorbei ging es in die Tiefe“, erinnert sich ein Teilnehmer.

Fotos: Günter GYMNICH -
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Mit großem Wissen, Kompetenz und sachkundigen Ausführungen brachte hier die Führerin den neugierigen „älteren Bergleuten“ die Zeit des Bleiabbaus - ausgemalt mit viel Hintergrundwissen - näher. Über eine steile Treppe hinauf konnten die Besucher u.a. einen Blick auf einen sehr großen Abraumbereich erlangen. Tourleiterin Lorbach hält fest: „Ich denke, wir hätten Karoline Schommer noch länger zuhören können, aber es wartete im Café noch Kaffee und Kuchen auf uns.“

Es kam dann noch zu der versprochenen Kaffee- und Kuchengemütlichkeit, bei der keiner zu kurz kam. Im Gegenteil: Bei der Kaffeerunde mit leckerem Kuchen gab es für diesen Programmpunkt auch nur Lob. Hier konnte wirklich der aufschlussreiche und angenehme Nachmittag in Mechernich beschlossen werden.

Besonderer Dank gilt Teilnehmer Günter Gymnich, dem vor dem Museum schon ein Gruppenfoto gelang und der dann auch während der weiteren Tour alles im Bild festhielt und auch viele Sehenswürdigkeiten bildlich dokumentierte.

2. August 2019: Auf Melaten in Köln

Senioren waren umweltfreundlich auf Melaten unterwegs.

(Köln) „Wir erlebten eine zweistündige Friedhofsführung auf dem Melaten-Friedhof, wobei alle Prominentengräber der Kölner Bürger besucht und die Geschichten dazu erläutert wurden. Es war eine sehr aufschlussreiche Führung“, meldet sich Fotograf Heinz Reul von einer BRH-Tagestour zurück und lieferte gleich dazu eine ganze Stange an Fotos. Jetzt kann sich auch der Leser ein Bild des großen Zentralfriedhofs machen. Er steht natürlich unter Denkmalschutz und ist immer wieder ein anziehendes Ausflugsziel, vor allem wegen der vielen hier bestatteten Prominenten, der interessanten Grabmäler und des parkartigen Charakters der Anlage.

Fotos: Heinz REUL -
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Wie die fast 50-köpfige Seniorengruppe den Tag erlebte, berichtete uns Teilnehmerin Birgit Lorbach:

Höchst umweltfreundlich bewegten wir uns mit der Deutschen Bahn nach Köln. Tourleiterin Karin Olschewski hatte zunächst Köln-Deutz als Ziel ausgesucht. Im Brauhaus war reserviert und von hier konnten wir dann nach entsprechendem Genuss der vorzüglichen Brauhausküche gestärkt mit der Bahn Nr. 1 bis zur Universitätsstraße fahren. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir den Nebeneingang an der Piusstraße des Melaten-Friedhofs. Hier erwarteten uns zwei Tourführer, Ina und Günter, die uns kurzerhand in zwei Gruppen aufteilten.

Dann ging es los: Schon seit 200 Jahren ist Melaten der Zentralfriedhof von Köln und verfügt über jetzt ca. 57 000 Grabstätten. Interessant: Davon können einige Stätten noch für die eine Patenschaft erworben werden. Bereits 1243 wurde an dieser Stelle der „Hof Melaten“ als Heim für Kranke und Aussätzige erwähnt. Bei dem zweistündigen Besuch konnten wir unter altem Baumbestand viele alte Grabstätten und auch Familiengrüften sehen und auch an einigen prominenten Ruhestätten wie bei Guido Westerwelle, Willy Millowitsch, Dirk Bach, Franz Wallraff, Marcus Dumont, Gunter Philipp, Nicolaus Otto, Gisela Uhlen, Willy Birgel, Heinrich Richartz - einfach einmal so ausgewählt - und dann weiter bei OB Theo Burauen verweilen. Auch das “Wahrzeichen” des Melaten-Friedhofs, den Sensenmann (Anmerkung: Dem hatte man aber die Sense entwendet!) machten wir Halt. Fazit: Bei guten Wetterverhältnissen konnten die Teilnehmer des BRH einen gemütlichen, informativen und schönen Tag in Köln verbringen.

Juli 2019: Auch als Senior stets unterwegs zu neuen Taten

Ein Teufelskerl, im positiven Sinne. Ein Mann, der immer wieder durch neue Aktivitäten beeindruckt. Die Rede ist von unserem BRH-Mitglied Gerd Weinand.

Vor Wochen auf dem Jakobsweg im Norden Europas (Estland) als Pilger unterwegs, machte er gestern noch Schlagzeilen in den Medien, als er in seiner Heimatstadt ein sicheres und schützendes Quartier für Pilger einrichtete. In der Übernachtungsmöglichkeit finden die Besucher alle Annehmlichkeiten, um am nächsten Tag mit neuer Kraft weiter zu marschieren. Der im Seniorenverband BRH als Tourleiter engagierte Weinand hat in der Vergangenheit selbst oft mehr als 50 Kilometer an einem Tag zu Fuß zurückgelegt.

Und heute? Es erreichen uns Bilder mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen aus dem Süden Deutschlands. „Reiselustig wie seit Jahren bin ich mit dem Motorrad im Allgäu unterwegs“, wird uns berichtet und es folgt dann Hinweis auf ein Traumwetter in den Bergen.

Genießen Sie in diesen Tagen auch Urlaubstage im In– oder Ausland? Senden Sie uns doch bitte einen Fotogruß mit einigen wenigen Sätzen an brh-euskirchen. Wir freuen uns und berichten gerne.

Sonnige Grüße aus dem Allgäu erreichten uns von
Gerd WEINAND -
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18. Juli 2019: Bonn - Geschichte aktiv erleben

Die Senioren waren von Bonn bis Godesberg geschichtsreich unterwegs.

(Bonn) Euskirchens Senioren waren mit Tourleiter Volker Lohmeyer wieder einmal am Rhein unterwegs und dieser hatte sich dafür mit Bonns Stadtführer Heinz Hönig einen Fachmann zur Seite geholt, der in der ehemaligen Bundeshauptstadt wohl von jedem Stein eine Geschichte zu berichten weiß. Und dem sich so manche Straßen und Törchen öffnen, die sonst geschlossen bleiben. So durfte man mit dem Bus sogar mit einer Sondererlaubnis in die bekannte Nußalle, die zentrale Straße des Uni Campus in Poppelsdorf, fahren. Nur eine Pforte blieb zu, das war die von Schloss Poppelsdorf. Auch beste Beziehungen ließen einen Zugang geschlossen. Schade, es half nur wenig der Hinweis, dass es im seit Monaten renovierten Schloss bis auf Hörsäle ohnehin nicht viel zu sehen gibt.

Fotos: Peter GOLDSCHMIDT -
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Ansonsten aber gab es im weiteren Verlauf des Tages mit Streifzügen durch Bonn und Bad Godesberg mit den vielen großen Botschafts-Residenzen viele interessante Geschichten zu hören und dann auch zu sehen. So fand man auch die „Villa von Schmitze Billa“, den Prunkbau, den vor genau 100 Jahren schon Willi Ostermann in Köln schon beschrieben hatte.

Beeindruckend war dann zuletzt der Besuch des bekannten geschichtsträchtigen „Rheinhotel Dreesen“. „Kaffee und Kuchen waren gut - besonders jedoch der angeschlossene Kastanien-(Bier)Garten“, berichtet Peter Goldschmidt. Hier musste auch Stadtführer Hönig mit einer Haus-Präsentation ran, weil Hausherr Fritz Dreesen terminlich verhindert war. Teilnehmer Georg Brölingen: „Die Resonanz aller Gäste aber war gut, besser hätte es Herr Dreesen auch nicht machen können!“ Einen kleinen Minuspunkt verteilte dann doch Peter Goldschmidt für den Fall der Wiederholung: „Hier gab es eine ganz tolle Aussicht, nicht nur auf den Petersberg, ...aber man hätte hier auch durchaus mehr Zeit einplanen können!“

Heinz Reul, der zusammen mit Peter Goldschmidt die Fotos von der Tagesfahrt mitbrachte, fällte schließlich ein Gesamturteil: „Wieder einmal erlebten wir einen wunderschönen Urlaubstag mit dem BRH.“

Fotos: Heinz REUL -
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