Archiv 2017 (Juli - Dezember)

6. September 2017: Im Neandertal-Museum

Entwicklung vom "Homo Erectus" zum „Homo Sapiens“ erklärt

(Mettmann). Zu Gast waren die BRH-Senioren diesmal mit Tourenleiter Volker Lohmeyer im Neanderthal Museum, ein multimediales Erlebnismuseen zu vier Millionen Jahre Menschheitsgeschichte an der Fundstelle des berühmten Neandertalers.

Bei der Führung geteilt, wurde die erste Gruppe durch Ute Thomaßen und die zweite Gruppe durch Sabine Aschemeier, beide freie Mitarbeiterinnen der Museumspädagogik, weit über die vereinbarte Zeitstunde hinaus, sehr lebendig und fachkundig durch die Sammlung geführt. "Das Neandertal spricht platt!" Die freie Mitarbeiterin Thomassen gab zudem im Verlauf des Beitrags eine kurze Sequenz ihrer ebenfalls buchbaren rheinischen Mundartführung zur Freude aller zum Besten. Teilnehmerin Karin Garrasi war nicht nur äußerst tourbegeistert, sondern zeigte sich auch belustigt über die Informationen: "Jetzt weiß ich, woher mein Mann die kleinen gesundheitlichen Wehwehchen hat."

In den inhaltsgleichen Führungen zum Thema "Evolution in 60 Minuten" erfuhren die Teilnehmer viel über die Fundsituation im Neandertal. Darüber hinaus wurde die Entwicklung des Menschen vom "Homo Erectus" zum "Homo Sapiens" erklärt. Auch ist jetzt bekannt, dass in jedem von uns etwa 4 v.H. Gene des "Homo Neandertaliensis" stecken, dessen Knochen eben dort im Neandertal 1856 durch Zufall gefunden wurden.

Bildergalerie: Volker Lohmeyer -
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Nach der Führung durch das Museum wurde auch noch im Außenbereich die Fundstelle des Neandertalers, die durch rot-weiße Metallstangen kenntlich gemacht war, besucht. Fazit zu diesem Punkt: Im Gegensatz zu der Ausstellung in Verbindung mit den anschaulichen Erläuterungen der beiden Führerinnen recht unspektakulär! Nach Joachim Neander, einem deutschen Pastor und Kirchenliederdichter und –komponisten, wurde das Neandertal benannt und so bekam der Knochenfund seiner Fundstelle nach den Namen "Neandertaler".

Den Nachmittag verbrachte dann die Reisegruppe noch in der Düsseldorfer Altstadt, ehe es pünktlich nach Hause ging. Die Fotoeindrücke von dieser Tour stellte uns Volker Lohmeyer und Bernd Koherr zur Verfügung.

Eine Beurteilung der Tour legten uns Dagmar und Peter Goldschmidt vor: "Wir hatten das Vergnügen, im Rahmen der Fahrt und folgender Führung durch das Neanderthal Museum Archäologie und Paläoanthropologie als lebendige Wissenschaft zu erleben!" Die Erläuterungen der Museumsmitarbeiterin seien so eindrucksvoll und überzeugend gewesen, dass die anderthalbstündige Führung kurzweilig und zu kurz für die noch zu erwartenden Informationen erschien. In jedem Fall sei das eine Anregung gewesen, zur Vertiefung einen privaten Besuch anzuschließen.

Bildergalerie: Bernd Koherr -
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30. August 2017: In Roermond

Zu historischen Brunnenbildern, Kaufmannshäusern und Bischofssitz

(Roermond) "Das fängt ja besonders gut an", dachte Reiseteilnehmer Heinz Reul für sich, als die Euskirchener BRH-Senioren in strömendem Regen diesmal Roermond ansteuerten. Die Überraschung dann: Es folgte eine Stadtführung im malerischen Roermond bei schönsten Witterungsbedingungen.
 
Die einzelnen Stationen zählt dann rückblickend Tourenleiter Volker Lohmeyer für uns auf: Begonnen haben wir am Markt, wo das Rathaus mit dem Glockenspielturm und den sich zu jeder vollen Stunde drehenden Figuren die erste Aufmerksamkeit erregte. Weiter ging es zur Sankt Christopherus Kathedrale mit der 3,60 Meter hohen, vergoldeten Christopherusfigur auf dem Kirchturm. Seit 1559 ist Roermond Bischofsstadt. Außer im zweiten Weltkrieg wurde die Kathedrale wesentlich beim Erdbeben 1992 beschädigt. Die Renovierung wurde 2007 erst abgeschlossen.
 
Der Berichterstatter weiter: Die Stadtführerin Joyce de Kruijk erklärte uns die Besonderheiten des Kircheninneren sehr anschaulich und ausführlich. Besonders hervorzuheben sind die bunten Bleiverglasungen in unterschiedlichen Stilen und die mit großen geschnitzten Holzfiguren versehenen Beichtstühle. Der Namensgeber der Kathedrale ist nicht nur auf der Turmspitze, sondern noch 3 Mal als Statue in der Kirche vorhanden. Auf dem Weg zum Münsterplatz wurden uns historische Brunnenbilder, Kaufmannshäuser und der Bischofssitz gezeigt. Auf dem Münsterplatz war Markt und auch sonst sehr reges Stadtleben mit viel Außengastronomie rund um den von Pierre Cuypers entworfenen Pavillon. P.C. ist Sohn Roermonds und berühmter niederländischer Architekt des 19. Jahrhunderts. Er entwarf u.a. das Reichsmuseum und den Hauptbahnhof von Amsterdam. Neben der von ihm umgebauten Münsterkirche hat seine Statue ihren Platz.

Bildergalerie: Volker Lohmeyer -
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Übrigens: Die Reiseführerin "Joyce de Kruijk" erklärte den Euskirchenern charmant, dass im Niederländischen die Buchstaben "oe" wie das heimische "u" ausgesprochen werden, es also nicht phonetisch "Rörmond", sondern "Rurmond" ausgesprochen wird. Im Verlauf des Tages konnte dann die Stadt noch in Eigenregie erkundet werden, einige schafften es sogar bis zum Designer Outlet Centre Roermond und waren zu Gast im sogenannten Einkaufsparadies. Als es dann wieder auf die Rückreise ging, war auch der Regen wieder da. Tourenleiter Lohmeyer, für den es viel Lob für den schönen Urlaubstag gab, dazu: "Das war uns dann aber eh egal." Die Fotoeindrücke stammen von Volker Lohmeyer und Heinz Reul.

Bildergalerie: Heinz Reul -
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27. August 2017: Blumenkorso Bad Ems

Beim Blumenkorso ein Tag wie aus dem Bilderbuch.

(Bad Ems) Die Faszination des ehemaligen Kaiser- und Weltbades Bad Ems auf Schritt und Tritt zu erleben – das ist schon etwas Besonderes. Dafür sorgen die wohl einmalige Geschichte des Kaiserbades und die prächtigen Bauten und die immer wieder beeindruckende Naturkulisse. Und dennoch gab es diesmal das bekannte Tüpfelchen auf dem "i". Die älteren Menschen des Seniorenverbandes BRH erlebten mit Tourenleiter Günter Dahlem – auch Senioren-Bundesehrenvorsitzender der DBB-Mediengewerkschaft - beim traditionellen Blumenkorso einen Tag wie aus dem Bilderbuch: Sonnenschein begleitete die Teilnehmer im Umzug und einige zehntausend Zuschauer am Straßenrand. Bewundert, beklatscht und bejubelt.

Bildergalerie: Klaus Reimer -
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Deutschlands größte und unbestritten schönste rollende Blumenschau zog wieder einmal in der Kurstadt an der Lahn um und verwandelt diese in sehenswertes Blütenmärchen. Und mittendrin unsere begeisterten Senioren auf den reservierten Tribünenplätzen mittendrunter auf der Römerstraße. Sie kamen auch in diesem Jahr kaum noch aus dem Staunen heraus, als die etwa vier Kilometer lange Blütenkarawane genau vor ihren Sitzplätzen vorbeizog. Rund 50 Zugnummern, davon alleine 26 monumentale Motivwagen mit über 1,5 Millionen Dahlien, Majoretten, Fanfaren- und Musikzüge.

Bildergalerie: Heinz Reul -
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Teilnehmer Heinz Reul: "In der herrlichen Kulisse der kaiserlichen Bäderstadt war das schon ein einmaliges Erlebnis mit Millionen von Blumen wunderschön geschmückten Wagen. Ein besonderer Dank dem BRH für diesen wunderschönen Urlaubstag, den man so schnell nicht vergessen wird!" Es sei ein wahres Blütenmärchen gewesen. Mit von der Partie war diesmal auch BRH-KV-Schatzmeister Klaus Reimer, der für einen Fotobericht als Erinnerung sorgte. Auch durch seine Kamera blickte wieder einmal Heinz Reul und brachte etliche Eindrücke mit.

August 2017 - Ackermann: Verdienter BRH’ler auch ein guter Stadtführer

(Düsseldorf) Ein guter Stadtführer sollte stets drei Dinge leisten: Informieren, bilden und unterhalten. Und was kaum einer weiß: In unserem BRH-NRW-Kassenprüfer Heiner Ackermann (Düsseldorf) haben wir solch ein Genie, das sich solche Leistungen auf die Fahne geschrieben hat. Er ist nämlich der perfekte Düsseldorf Begleiter, der einem in der Tat die Altstadt näher bringen kann. Diese Erfahrung durften die Euskirchener Senioren machen, als sie zum Besuch der Einrichtung "Teekanne" in der Landeshauptstadt weilten.

Heiner Ackermann (mi): War für Euskirchener Senioren ein perfekter Düsseldorf Begleiter,
wenn es um die erinnerungswerten Besonderheiten der Altstadt geht.

Ackermann weiß nämlich bis ins Detail alles Wissenswertes. Und das hat seinen Grund. Ackermann kam schon als Kind, zunächst in Düsseldorf geboren, nach fünf Jahren in Limburg wieder in die Heimat seiner Mutter zurück und lebte bis 1974 mit den Eltern im Stadthaus an der Andreasstraße. Sein Schulweg zur Ritterschule führte dann bis 1957 täglich an der ganzen Ostseite der Stadt von 1288 vorbei.

Augenzwinkernd erinnert sich Ackermann heute: "Zum Abschluss meiner Realschulzeit  - die komplette Königsallee war der größte Teil meines Schulweges-Ost, West - standen dann morgens noch die Bordsteinschwalben." Hinzu kam als erstes theoretisches Rüstzeug die "kleine Stadtgeschichte" von Hugo Weidenhaupt. Noch einmal Ackermann im Gespräch mit unserer Redaktion: "Sieben Jahre Messdiener, ein Jahr bis zum Stimmbruch im Kirchenchor, einige Jahre Pfadfinder bei St. Andreas und vor allen Dingen deutlich über zwanzig Jahre Heimat hinterlassen Spuren!" Zur ungeliebten St. "Lambätes" hätte er immerhin vier Jahre zum Schulgottesdienst gemusst.
 
Und dann schmunzelt er doch noch einmal: "Wenn man bis heute Fan der Hausbrauereien Düsseldorfs ist, geht das Lernen weiter, dort verkehren immer noch einige "alde" Düsseldorfer." Wer also einmal Düsseldorf besucht, etwa zur Besichtung des weltbekannten Unternehmens "Teekanne" geht, der sollte ruhig auch einmal Zeit für die Altstadt einräumen und bei Heiner Ackermann wegen einer Unterstützung anklopfen. Denn hier wohnt – wenn man mal nicht nur auf eigene Faust durch die Stadt ziehen will – einer, der einem gerne die lokalen Highlights und kulturellen Sehenswürdigkeiten zeigt und dem Teilnehmerkreis diese auf unterhaltsame Weise näher bringt. So kann insbesondere der ältere Besucher viel über die Geschichten der Düsseldorfer Altstadt und ihre erinnerungswerten Besonderheiten erfahren.

25. Juli 2017: Maria Laach und Burgenrundfahrt ab Koblenz

BRH-Tour: Un et ränte wie e Bies, en de Zupp un op dr Kies...

(Euskirchen) Die Wetterfrösche hatten es vorhergesagt. Und tatsächlich kam es verrückt. Die BRH-Tagesurlauber erlebten Maria Laach im kräftigen Wind und Regen. Die finsteren Wetterkapriolen vermasselten dann auch die Rheintour zur Burgenfahrt rund um Koblenz. Die Frage dann, reagierten die Senioren auf die Wetterverhältnisse sauer, beantwortete uns Mitfahrer Heinz Reul: "Wenn auch das Wetter furchtbar war, so hatten wir doch wieder einmal eine tolle Abwechslung. Danke für den schönen Tag! Und besonderen Dank für den hervorragenden Reiseleiter Werner Krings!"

Bildergalerie: Volker Lohmeyer -
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Mit dem Ohrwurm "Un et ränte wie e Bies, en de Zupp un op dr Kies..." im Kopf und auf den Lippen waren die fast 60 Ruheständler Richtung Benediktiner Abtei gestartet. "Bei Regen" beginnt auch ein Reisebericht von Heinz Reul in Stichworten, den wir so aufzeichnen:

Bericht Reul Anfang:
Besichtigt wurden Basilika und das Umfeld mit tollem Verkaufsladen und Gärtnerei. Es regnete immer noch. Nach der Einkehr in der Klostergaststätte ging es weiter in Richtung Koblenz, wo Tourenleiter Krings, der für die verhinderte Karin Olschewski eingesprungen war, mit dem Restaurant "Wacht am Rhein" einen Glückstreffer gelandet hatte. Das Mittagessen war sehr gut und hat uns allen bestens geschmeckt.

Bildergalerie: Bernd Koherr -
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Es regnete furchtbar. Anschließend gingen wir gegen 14 Uhr an Bord des Schiffes "Deutsches Eck" und erlebten auf dem Wasser von Rhein und Mosel rund um Koblenz alles Sehenswerte. Am späten Nachmittag legte man wieder in Koblenz an.

Es regnete immer schlimmer. Dennoch wollte man das Deutsche Eck und den Kaiser Wilhelm I auf seinem Denkmal auch noch einmal sehen. Natürlich im Regen.

Und es regnete weiter...
Bericht Reul Ende

Die Schnappschüsse von diesem Regentag brachten uns dankenswerterweise Volker Lohmeyer, Bernd Koherr und Heinz Reul mit.

Bildergalerie: Heinz Reul -
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12. Juli 2017: Historische Einblicke und himmlische Ausblicke in Bochum

Autobahn war in der Region so gut wie lahmgelegt.

(Bochum) Die Nachrichten hatten es schon mitgeteilt: "Autobahnen in der Region so gut wie lahmgelegt!" Und so kam es dann auch. Mit Regenwetter und Stau auf den Straßen überraschte das Wetter unsere Senioren auf der Fahrt nach Bochum. Es gab massive Probleme, große Zeitverluste. Unsere Fahrtteilnehmer ließen sich dadurch aber nicht die gute Laune verderben, wenn man auch im Programm den Punkt "Zeitverlust" durch Besuchsabsage Kaminsky-Sternwarte in Kauf nehmen musste.

Bildergalerie: Günter Gymnich -
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Ansonsten aber gab es das versprochene Programm, wobei zum Beispiel Georg Scholl rückblickend den Stopp im Wasserschloss Haus Kemnade hervorheben möchte. "Interessante Musikinstrumente mit kleiner Privat-Musikvorführung." Dazu gab es Einblicke in häuslicher Lebensart vergangener Jahrhunderte. Bestens vorgestellt und sehr gut erklärt von Melanie Richter und Günter Fey, der sogar Klänge auf einer historischen Gambe zu Gehör brachte.

Die interessante Führung am historischen Bauernhof hatte Gerhard Hagenkötter übernommen. Alle drei übrigens im Vorstand Förderverein Haus Kemnade. Noch einmal Scholl: "Man konnte sich das richtig vorstellen - wie es mal war!" Es darf dann nicht vergessen werden: Es gab ja noch ein Mittagessen im Rittersaal.

Bildergalerie: Bernd Koherr -
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Einen besonderen Punkt bot das Planetarium Bochum. Eine sehenswerte Vorstellung mit einer Reise zu den schönsten und seltsamsten Plätzen im Universum. "Es ist immer noch überwältigend, erkennen zu müssen, welch ein Wurm der Mensch auf der Erde in diesem Universum ist", analysierte ein Senior und fasste den Tagesurlaub kurz zusammen: "Volker, haste gut gemacht!" Gemeint war Tourenleiter Volker Lohmeyer, der noch eine Überraschung parat hielt: Für den Ausfall der Sternwarte gab es für alle eine große Eisportion.

Die Bildeindrücke von der Bochum-Fahrt brachten uns Günter Gymnich und Bernd Koherr mit. Die Rückfahrt wurde übrigens bei guter Laune und Sonne angetreten...

2017: Seniorenverband BRH lässt Kindheitserinnerung wach werden

(Euskirchen/Wuppertal) "Großer Respekt! Ich hatte jahrelang einen Traum und die BRH-Tour brachte mir die Erfüllung!" BRH Mitglied Paul Schmitz (Stotzheim) ist immer noch begeistert und berichtet gerne seine Geschichte für alle älteren Menschen. So schaffe man Freude. Was war geschehen? Man unternahm mit dem BRH und Tourenleiterin Karin Olschewski einen Ausflug nach Wuppertal und hatte hier eine Sonderfahrt mit der Schwebebahn und das auch noch im alten ehrwürdigen Kaiserwagen.

Schwebebahn Wuppertal
"Mama, sieh mal, ein Auto in der Juft!", hatte der kleine dreijährige Paul angesichts der Schwebebahn ausgerufen.

Und dann kam die Erinnerung für den Senior: "Dieses Erlebnis hatte ich persönlich schon 1940 mit meiner Mutter und Tante Friede, die gebürtig aus Vohwinkel stammte und in Bad Münstereifel mit meinem Patenonkel verheiratet war." So war man damals mit der Bahn nach Wuppertal gefahren, um auf diese Weise die Schwebebahn kennenzulernen. Und als dann der kleine Bub erstmalig die Schwebebahn sah, hatte er ganz laut und aufgeregt ausgerufen: "Mama, sieh mal, ein Auto in der Juft" (Anmerkung: Er, Jahrgang 37, konnte zu dem Zeitpunkt noch nicht das "L" aussprechen).

Während diese Aussage beim heutigen Rentner dann in Vergessenheit geriet, hat die Mutter es zum Vergnügen der Anwesenden bei jedem Familienfest immer wieder vorgetragen. Die oben erwähnte Tante Friede, Jahrgang 1907, war dann später Kriegerwitwe, Onkel Paul seit Februar 1945 vermisst. Sie ist 1987 im Alter von 79 Jahren verstorben, seit 1956 lebt eine Tochter in den USA.

Jetzt im Kaiserwagen kam die Erinnerung wieder und Paul Schmitz erlebte eine besondere Freude. Und er wollte nun nach der Tour dieses alte Erlebnis gerne seiner Zugbegleitung, dem BRH und der Stadt Wuppertal weitergeben. "Als eine Ergänzung zu dem schönen Tag, den wir gemeinsam erlebt haben." Und die Wuppertaler mobil GmbH meldete sich auch mit einem besonderen Dankesbrief "für die schöne Kindheitsschilderung!"

Haben auch Sie so eine nette Geschichte aus Ihrer Kinder- oder Jugendzeit, rufen Sie uns an (02251/80621) oder schreiben Sie uns, BRH Euskirchen, Nikolaus-Otto-Straße 8 in 53879 Euskirchen.