Archiv 2018 (Januar - Juni)

26. März 2018: Tagesfahrt nach Bonn, Bad Godesberg und zum Petersberg

Bonn, Bad Godesberg, Petersberg. Das waren die Ziele der Tagestour, auf der Reiseleiterin Karin Olschewski mit den Senioren unterwegs war. Wer meinte, er kenne Bonn und Umgebung bereits wie seine Westentasche, den belehrte ein äußerst launiger, kenntnisreicher und mitreißender Stadtführer Heinz Hönig eines Besseren.

Die historische Altstadt von Bonn wurde zwar im 2. Weltkrieg in weiten Teilen zerstört, aber es gibt sie noch, fast komplett erhaltene oder wiederhergestellte Straßenzüge mit imposanten gründerzeitlichen Bauten.

Und Bonn als Ganzes hat den Wechsel von der Bundeshauptstadt zur Bundesstadt als zweiter Regierungs- und Verwaltungssitz entgegen vielen Befürchtungen weit besser verkraftet als angenommen. Aus der Regierungsstadt wurde ein renommierter Verwaltungs-, Veranstaltungs-, Tagungs-, Wissenschafts- und Technikstandort mit namhaften Technik- und UN-Adressen. Unter dem Strich, so auch Heinz Hönig, habe die Stadt nach dem Umzug der Regierung mit einer Reihe von Ministerien nach Berlin durch systematische Förderung und Weiterentwicklung deutliche Vorteile zu verzeichnen. 

Bad Godesberg, seit Mitte 1969 Stadbezirk von Bonn, blieb im Krieg weitgehend unzerstört und wurde nach 1949 zum Sitz vieler Botschaften. Daher der damalige Spitzname 'Diplomatenstadt'.

Die Botschaften und Residenzen und ihr Personal befinden sich, nachdem Berlin 1990 Bundeshauptstadt wurde, heute fast ausschließlich in Berlin. In Bad Godesberg geblieben sind – anderen Verwendungen zugeführt - die architektonisch meist auffällig schönen Gebäude. Sie säumen auch heute noch ganze Straßenzüge. Stadtführer Heinz Hönig dirigierte den Bus mit Sondergenehmigung durch enge Straßen und präsentierte eine Fülle von Informationen, Geschichten und Anekoten. Lob und Dank an den Busfahrer, der diese Aufgabe mit Bravour meisterte.

Anschließend führte die Fahrt auf den Petersberg mit dem Gäste- und Tagungshaus der Bundesregierung, das unter Regie der Hotelgruppe Steigenberger steht. Heinz Hönig begleitete die Teilnehmer in zwei Gruppen durch das Gebäude und den umliegenden Park mit Blick ins Rheintal. Die Bildergalerien dieses Berichts vermittelt einen kleinen Einblick.

Bildergalerie: Volker Lohmeyer -
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Danach ging es in das frühere Regierungsviertel mit vielen Informationen von Heinz Hönig zu damals (Bundestag, Bundesrat, Wasserwerk, Langer Eugen) und heute mit zahlreichen Neubauten (Post Tower, Deutsche Welle, Deutsche Post DHL, World Conference Center, Marriott Hotel, International Center for Information Technology).

Zum eigenen Nachlesen hier vier Links zu Altstadt Bonn, Regierungsviertel, Bad Godesberg und Petersberg:

Altstadt Bonn
Bad Godesberg
Siebengebirge/Petersberg
Regierungsviertel bzw. Bundesviertel

Die insgesamt gelungene Tagestour bekam viel Lob und Beifall der Teinehmer, aber es gab auch kritische Stimmen:

Uschi Küpper: An dieser Tour stimmte einfach alles und einsame Spitze der Stadtführer Heinz Hönig, was der uns von Bonn zeigte und wie er die Bilder präsentierte war einmalig, so haben wir Bonn noch nie gesehen.

Gerd Weinand: Ein sehr versierter, sympathischer Stadtführer und eine tolle Führung durch Bonn, Bad Godesberg und auf den Petersberg. Ein interessanter Geschichten- und Anekdotenerzähler.

Zwei andere Teilnehmer berichteten über einen schönen Reisetag nach und durch Bonn. Sie merkten aber auch an, dass es an eingeplanter Pause für Toilettenbesuch und Mittagessen fehlte. Die Tasse Kaffee und EIN Stück Kuchen erst gegen 15 bzw. 16 Uhr auf dem Petersberg seien kein seniorengerechter Ersatz. Damit verbinden sie Anregung und Hinweis, bei zukünftigen Fahrten dieser Art entsprechende Vorkehrungen zu treffen.

Bildergalerie: Heinz Reul -
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Interesse und Nachfrage zu der Bonn/Petersberg-Tour waren so groß, dass schon eine Woche später eine zweite Tagesfahrt mit gleichem Ziel stattfand. So kamen insgesamt über 100 Teilnehmer in den Genuss dieser äußerst interessanten und unterhaltsamen Exkursion mit ihrem besonderen Interessenhorizont gerade für die ältere Generation der hiesigen Region.

März 2018: PC Seminar des BRH: Unbedingt empfehlenswert!

In der DBB Akademie in Königswinter ging es mit Dozentin Pia Di Lauro um Tipps und Tricks am PC. Der BRH Euskirchen war mit Maria Braß (vo re) und Gerd Weinand (hi re) vertreten.
In der DBB Akademie in Königswinter ging es mit Dozentin Pia Di Lauro um Tipps und Tricks
am PC. Der BRH Euskirchen war mit Maria Braß (vo re) und Gerd Weinand (hi re) vertreten.

(Königswinter/Euskirchen) Wie stets in den letzten Jahren trafen sich BRH-Mitglieder in der DBB Akademie in Königswinter, um ihre Kenntnisse für die Arbeit mit dem PC zu erweitern. An drei Tagen vermittelte mit großer Geduld Dozentin Pia Di Lauro u.a. wichtige, aber nicht immer geläufige Tipps und Tricks für ein gutes Dateimanagement.

Anstrengend, aber auch lustig wurde es wieder bei der Bildbearbeitung mit GUIMP2. Dabei wurde auch schnell klar, dass Fotos heutzutage nicht unbedingt die Wirklichkeit wiedergeben, denn sie können beliebig verändert werden, Gegenstände oder Personen entfernt oder auch einfach eingefügt werden. Sicher eine gute Ergänzung, wenn man ein Fotobuch erstellen will

Ein weiterer Schwerpunkt war diesmal das Arbeiten mit verschiedenen, nicht so geläufigen Funktionen wie "Wenn …, dann …, sonst …" in Excel-Tabellen. Allen Übungen war aber eins gemeinsam, wenn man die Programmschritte wirklich beherrschen will: Es heißt wieder einmal: Üben, üben, üben.

Die Themen des Seminars trafen offensichtlich genau die Wünsche von PC-Nutzern, darunter auch vom BRH Euskirchen Maria Braß und Gerd Weinand. Teilnehmerin Braß sah das ähnlich wie Seminarleiter Uwe Neiss: "Das Schulungstempo war ohne (wenigstens leichte) Vorkenntnisse anspruchsvoll. Trotzdem lernte man eine Menge, nicht zuletzt durch den Austausch mit den übrigen Teilnehmern. Daher mein Urteil: Unbedingt empfehlenswert!"

Die (wenigen) zwölf Plätze waren diesmal schon eine Woche nach der Ausschreibung ausgebucht. Doch es gibt eine gute Nachricht: Zwei weitere PC Seminare sind bereits im Angebot des Seniorenverband BRH NRW und ausgeschrieben.

7. März 2018: Nachmittagstreff in 'Alte Posthalterei'

Der Euskirchener Pilger Gerd Weinand zu seiner Pilgersucht: "Vielleicht muss man ja auch ein bisschen verrückt sein!"
Der Euskirchener Pilger Gerd Weinand
zu seiner Pilgersucht:
"Vielleicht muss man ja auch ein
bisschen verrückt sein!"

"Vielleicht muss man ja auch ein bisschen verrückt sein!"

(Euskirchen) An historischer Stätte, der "Alte Posthalterei" - wo einst Postkutschen Station machten - ergriff der Euskirchener Gerd Weinand vor einer stattlichen und höchst interessierten Zuhörerschar das Wort und fesselte förmlich sein Publikum mit der Enthüllung seines Geheimnisses, wie und warum er nach vielen absolvierten Wallfahrten zum Pilger wurde: Süchtig nach ‚Beten mit den Füßen’! Dazu nahm er seinen Pilgerweg‚ 'St. Patricks Way', dem härtesten Bußort der Welt, ins Visier. Er hatte sich im Rahmen einer Irlandrundreise auf die Spuren des irischen Nationalheiligen Saint Patrick gemacht.

"Es war so, als wenn ich mich an die Hand genommen fühlte, den schweren Weg mit absolvierte und am Ende bei allen Strapazen dennoch eine Erleichterung fand", traf ein Zuhörer den Nagel auf den Kopf. Wer dabei war, hatte nämlich erfahren, warum man sich dafür entscheidet, trotz mancher Wetterkapriolen und Wehwehchen sowie gesundheitlichen ‚Maläste’ aufzubrechen, in der Fremde aufgenommen zu werden, immer weiter zu gehen und dann letztlich anzukommen.

Ist das ein "Verrücktsein", wenn einen das Pilger-Fieber gepackt hat? Gerd Weinand wusste darauf eine Antwort. Es habe etwas mit Reue und Buße zu tun. "Ich denke, wir haben alle etwas auf dem Kerbholz"! Weinand hatte wegen eines gebrochenen Versprechens gegenüber seinem verstorbenen Freund diese harte Pilgertour gestartet. Um dann doch noch zu ergänzen: "Vielleicht muss man ja auch ein bisschen verrückt sein!" Aber, wer sei das nicht?

Petra Sprenger und Hubert Jost fesselten als echte musikalische Geschichtenerzähler die Besucher des Vortrags.
Petra Sprenger und Hubert Jost fesselten als echte musikalische Geschichtenerzähler die Besucher des Vortrags.

Geradezu genial war die Idee des Pilgers, den Vortrag in der "Posthalterei" mit Fotos, Texteinspielungen und natürlich mit Musik zu untermalen. Von der Faszination des vorgetragenen Erlebnisses offenbar angesteckt, begaben sich so die beiden Begleiter des Treffens, Petra Sprenger und Hubert Jost, als echte musikalische Geschichtenerzähler auf die Suche nach zutreffenden Klängen, die mit dem Land und der Mühe zu tun hatten. Und sie hatten Erfolg. Der Beweis: Es kam dann, dass die Teilnehmer zum Schluss des Vortrags von der Melodie eines traditionellen irischen Tanz- und Marschliedes, dem bekannten Shanty vom Drunken Sailor angesteckt, die Stimmen erhoben und zum Rhythmus applaudierten. Dargeboten wurde das eindrucksvolle Treffen übrigens vom Seniorenverband BRH, der sich als Ko-Partner die Senioren-Union CDU mit an Bord geholt hatte.

Eine stattliche Zuhörerschar folgte in der Posthalterei dem Vortrag ‚Süchtig nach ‚Beten mit den Füßen’!
Eine stattliche Zuhörerschar folgte in der Posthalterei dem Vortrag ‚Süchtig nach ‚Beten mit den Füßen’!

28.02.2018: Im Haus der Geschichte Bonn und Adenauer-Haus in Rhöndorf

Adenauer war schon eine höchst außergewöhnliche Person

(Euskirchen/Bonn/Königswinter) "Das Haus der Geschichte in Bonn präsentiert wohl gerade für die älteren Menschen eine beeindruckende Dauerausstellung über unsere Geschichte nach 1945 bis in die Gegenwart." Und "Konrad Adenauer war schon eine höchst außergewöhnliche Person." Das sind Meinungsäußerungen unserer Senioren vom Seniorenverband BRH, die in einer stattlichen Anzahl von Besuchern mit Karin Olschewski in Richtung ehemalige Bundeshauptstadt unterwegs waren und einen aus ihrer Sicht ereignisreichen Tag erlebten.

Man hatte schon viel gelesen, aber selbst sehen, erleben, sich erinnern, das ist schon was anderes! Zunächst war man in der beeindruckenden Dauerausstellung über die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Teilnehmerin Christel Virnich war angetan: "Es war ein höchst interessanter und informativer Besuch." Das Haus der Geschichte und damit die Beschäftigung mit der deutschen Nachkriegsgeschichte hätten einen umfassenden Eindruck aus dieser Zeit vermittelt. So waren die Euskirchener auf den Spuren der "Stunde Null", des "Wirtschaftswunders" und "Antifaschismus" und ganz natürlich auch des "Wunders von Bern".

Bildergalerie: Bernd Koherr -
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Nach dem Mittagstisch ging es dann höchst interessant weiter, als man sich zum Besuch des Konrad Adenauer Hauses in Rhöndorf einstellte. Sofort war man gefangen von dem ehemaligen Privathaus am Zennigsweg, ehemals ein Schauplatz bedeutsamer Ereignisse. Und überrascht: Das Wohnhaus war einst als Heim für eine besonders große Familie geplant und gebaut worden. „Es war auch schön zu sehen, wie die Familie Adenauer gelebt hat, einfach interessant“, vermerkte rückblickend Karin Bleeker und staunte: "Der riesige Weinberg zum Anwesen!" Hier fand wohl der Bundeskanzler stets eine private Zufluchtstätte, wo er Ruhe fand und sich von den Strapazen eines langen Arbeitstags erholte

Alles in allem war es ein erfolgreicher Urlaubstag, gelobt wurde die hervorragende Organisatorin und ruhige Führungshand von Tourenleiterin Olschewski. Und ganz besonders herausgestellt ein superfreundlicher Busfahrer: Frank Luke aus dem Hause Dardenne! Jetzt freut man sich auf die nächste Tour, die zu den Kulissen von Bonn und Bad Godesberg führt und zum Kaffee-Kuchen-Gedeck auf dem Petersberg ruft. Die Fotos von der aktuellen Tour brachte uns Bernd Koherr mit.

Februar 2018: Auf zum Endspurt: "Et jeht widder loss!"

Karneval 2018
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(Euskirchen) Jetzt gibt es kein Zurück mehr, wir starten nicht nur am Rhein in den Karnevalsendspurt. Dazu ertönt jetzt in und weit um Euskirchen das bekannte "Et jeht widder loss!" Und so manch eine Ältere oder ein Älterer träumt so gerne mit Willy Schneider "Man müsste noch mal zwanzig sein!"

Unser Seniorenverband ruft zum Mitmachen auf. Natürlich machen alle Senioren mit, wenn die Kolibris singen "Und dann die Hände zum Himmel!" Fühlt man sich manchmal auch so allein, heute muss es nicht sein. Es dauert nur wenige Tage, dann singt Jupp Schmitz wieder "Am Aschermittwoch ist alles vorbei!" Wie schön es auch sei, dann ist alles vorbei. Es wird die westkirchliche Fastenzeit eingeleitet.

Wenn Sie in diesem Jahr mitgemacht haben beim "Alaaf und Helau", etwa kostümiert, und nun ein schönes Foto haben: Mischen Sie auf diese Art mit und schicken Sie uns das Foto. Wir freuen uns dann mit. Bitte senden Sie das Foto an den Seniorenverband BRH unter der folgenden Mailadresse:hansburggraf@yahoo.de

30.01.2018: Tagesfahrt nach Gerolstein und ins Kriminalcafé

Quellwasser aus der Tiefe von 200 m in die Flasche

(Euskirchen/Eifel) Ist Gerolsteiner Mineralwasser wirklich gesünder als Leitungswasser oder andere Mineralwasser? Ist das Wasser mit dem Stern wirklich Deutschlands beliebtestes Getränk? Und wie kommt das Wasser in die Flasche?

Diesen Fragen gingen die Senioren unter Führung von Karin Olschewski beim Werksbesuch bei Gerolsteiner Mineralbrunnen in der Eifel nach. Nach einer ungewohnten Nebelfahrt in die Eifel wurden die Senioren vor Ort im Gerolsteiner Werk herzlich begrüßt.

Dann erfuhr man: Gerolsteiner ist in Deutschland seit vielen Jahren die gefragteste Mineralwassermarke. Seinen harmonischen Geschmack verdankt dieses Mineralwasser der Herkunft aus einem geologisch einzigartigen Quellgebiet in der Vulkaneifel. Bernd Koherr, von dem auch die Fotos zum Besuch stammen: "Sehr interessant war zu sehen, wie aus der Tiefe von 200 m das Quellwasser seinen Weg bis zur Auslieferung nimmt!" Man durfte sogar einige neue Geschmacksrichtungen des Wassers probieren. Und man wurde überzeugt: Die einzigartige Geologie des Quellgebietes in der Vulkaneifel macht es zu einem Wasser von außergewöhnlicher Qualität

Nachmittags war man dann noch zu einem Stopp im ältesten Kriminalcafe Deutschlands. Hier war Staunen angesagt: Viele kleine Dinge, die Geschichten erzählen könnten, waren überall ausgestellt. Krimis jeglicher Art luden mit einigen Sitzgelegenheiten zum Schmökern ein. Verständlich, wenn Hausherr Ralf Kramp mit dem Slogan wirbt: Wo Miss Marple um die Ecke schielt und Sherlock Holmes seine Pfeife schmaucht. Fazit der Teilnehmer: "Es war für uns Alle eine gelungene Kurz-Reise mit Sonnenschein!"

Bildergalerie: Bernd Koherr -
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11. Januar 2018: Es wurde kölsch gesprochen und gesungen!

Klaus Reimer mit Hans-Jürgen Jansen
Klaus Reimer vom Seniorenverband (re) hatte den Kölnbarden Hans-Jürgen Jansen
zum Karnevalsstammtisch in die „Waage“ eingeladen.

(Euskirchen) „Mer fläge kölsche Eigenaat!“, hieß es beim Karnevalsstammtisch des Seniorenverbandes BRH in der „Waage“. Es wurde kölsch gesprochen und gesungen. Dazu hatte Organisator Klaus Reimer den Kölnbarden Hans-Jürgen Jansen eingeladen und dieser verstand es schon bald, das lustige Völkchen auf Hochstimmung zu bringen. Es wurde immer wieder zum munteren Mitsingen angeregt.

Der Krätzchensänger ist in Sachen "Kölsche Sproch und Kölsche Eigenaat“ schon mehrmals in Euskirchen auf Tour gewesen. „Su senn mer all he hin jekumme“, lagen sich die Senioren dann auch bald in den Armen und träumten vom „Veedel Südstadt“. Dazwischen streute Jansen immer wieder hörenswerte Sprüche ein und erinnerte auch gerne an den BRH-Stammgast Ludwig Sebus: “Och de schönste Frau es an de Fööss am Enk!“

Fazit: Die Senioren bewiesen bei diesem Kneipenkonzert schon vor den tollen Tagen einmal mehr: Es blitzte der Schalk aus mancher frechen Redewendungen ganz heftig. Am Ende der etwa dreistündigen Tour durch kölsche Leedcher und Verzällcher waren sich alle einig mit dem bekannten Gassenhauer „De Haupsaach es, et Hätz es god“.

7.-9. Januar 2018: BRH auf der DBB-Jahrestagung 2018

BRH-Vertreter auf der DBB-Jahrestagung 2018
(Euskirchen/Köln) Mit großer Genugtuung haben die Vertreter des Seniorenverbandes BRH auf der DBB Jahrestagung in Köln die Nachricht des Staatssekretärs im Bundesministerium des Innern, Hans-Georg Engelke, vernommen, dass es auf Bundesebene aus dem Bundesinnenministerium eine klare Absage zu Forderungen nach einer Einheitsversicherung im Gesundheitswesen, der auch die Beamtinnen und Beamten angehören sollen, gibt.
 
Engelke meinte dann wörtlich: "Wer dies fordert, verwechselt Einheitlichkeit mit Gerechtigkeit". Er unterstrich noch einmal, dass Beihilfe ein integraler Bestandteil des Beamtenverhältnisses ist. Der BRH NRW hatte sich bereits vor zwei Jahren auf seiner Tagung in Dortmund in einer einstimmig angenommene Resolution gegen eine heute wieder in der Diskussion stehenden Bürgerversicherung ausgesprochen. Dabei auch die Frage nach einer Verfassungsfestigkeit einer Einheitsversicherung aufgeworfen.
 
Auf der DBB-Jahrestagung in Köln war der Seniorenverband BRH in Begleitung von Landesvorsitzenden Martin Enderle (re) durch Hans Burggraf sowie Klaus Reimer und Ewald Prinz (von re) vertreten. Staatssekretär Engelke war in Vertretung für Bundesinnenminister Thomas de Maiziere nach Köln gekommen, weil dieser wegen den in Berlin laufenden Sondierungsgesprächen zur Regierungsbildung kurzfristig absagen musste.