Es gibt viel zu tun! Der Seniorenverband BRH startet durch!

(Euskirchen) Mit großen Aufgaben startet der Seniorenverband BRH, Kreisverband Euskirchen, ins 2026. Da steht zunächst die Mitgliederversammlung an. Es geht um einen neuen Vorstand. Zudem werden Helferinnen und Helfer gesucht, die sich mit ihrer Erfahrung und ihren Fähigkeiten ehrenamtlich einbringen. Der BRH: „Das bedarf keiner großen Arbeitskraft. Es gibt kein Muss, aber es macht Freude, es entstehen viele neue Freundschaften.“  Ein Mitmachen im BRH könne wie ein Wundermittel wirken und wird zum Gewinn: Für unsere Teilnehmer, für die Ehrenamtlichen, für unseren Verband und für die Gesellschaft. Noch einmal der BRH: „Ein Ehrenamt soll gleichermaßen unterstützen wie Freude machen!“

Zudem gebe es 2026 auch in der Region viele Felder der Seniorenarbeit zu beackern. Noch zum Ende des Jahres 2025 traf sich der Seniorenverband BRH im Euskirchener „Haus Veybach“ mit anderen Senioren. Bei diesem Austausch brachte der BRH auch sein Wunschpaket für das neue Jahr 2026 auf den Tisch. 

Dazu gehörte das Thema „Senioren und Führerschein“. Der BRH vertritt die Meinung, dass Ältere oft sicherer fahren als jüngere Menschen. Das wurde in einem Gespräch mit Vertretern der Deutschen Hochschule der Polizei bestätigt: Der Eindruck, Senioren seien besonders häufig an schweren Unfällen beteiligt, stimmt statistisch nicht! Danach verursachen ältere Menschen auch gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil eher weniger Unfälle, was auch daran liegen mag, dass sie seltener fahren.

Zudem darf bei diesem Thema nicht vergessen werden: Für viele ältere Menschen ist Autofahren ein Stück Freiheit! Das Auto kann kurze Einkaufswege, Arztbesuche oder spontane Ausflüge enorm erleichtern.

Ein weiteres Ärgernis für Ältere stellen die schnellen E-Scooter -  kleine, elektrisch angetriebene Fahrzeuge, die einem Tretroller ähneln - gerade im Bereich von Fußwegen dar. Dazu ist bewiesen: Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden hat stark zugenommen. Zudem stiegen die Vorfälle, die durch unachtsam abgestellte E-Scooter verursacht wurden. Der BRH setzt sich hier dafür ein, dass betriebene E-Scooter auf Gehwegen und gerade in den Fußgängerzonen nichts zu suchen haben. In anderen Bereichen gilt die Forderung, dass sie Fußgänger nur mit größerem Abstand überholen dürfen.

Für viele ältere Menschen heißt zudem ein Ärgernis: Die Digitalisierung, die auch in der Region Euskirchen nicht haltmacht. Immer mehr Behörden und Verwaltungen setzen auf digitale Services. Was vielen Bürgern den Zugang zu wichtigen Dokumenten erleichtert, ist für Senioren ein arges Hindernis. Gerade für Ältere vollzieht sich die Digitalisierung zu schnell, sie sind ständig auf Hilfe angewiesen. Der BRH dazu: „Online Behördenformulare in Stadt und Kreis mögen ihre Berechtigung haben, aber nicht für ältere, die nicht mit der digitalen Technik aufgewachsen sind. Zudem gibt es zahlreiche Ältere, die noch immer gerne Papier in den Händen halten!“

Viele spannende Vorhaben stehen also beim BRH an, die er im kommenden Jahr mit Älteren gemeinsam angehen möchte.

Zudem möge man sich überraschen lassen: Schon bald im neuen Jahre gibt es auch wieder ein Angebot von „Urlaub ohne Koffer“. Über dieses Angebot wird in den Medien berichtet.

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