Ärztliche Versorgung für die Region Euskirchen
Ängste lassen sie sich dann nicht mit Statistiken vertreiben
(Euskirchen) Die ärztliche Versorgung in der Region Euskirchen – seit Jahren ein Dauerthema des Seniorenverband BRH – bereitet weiterhin große Sorgen. Es herrscht keineswegs eitel Sonnenschein, auch wenn jetzt die Teamleiterin „Strategische Versorgungsstrukturen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Hildegard Arntz von einer insgesamt stabilen Versorgung im Kreis Euskirchen spricht. Zumal bekannt ist, dass in dieser Region ein Generationswechsel bei den niedergelassenen Ärzten ansteht.
Nach den aktuellen Daten zum Stand 1. Januar 26 liegt der Versorgungsgrad bei den Hausärzten im Kreis Euskirchen insgesamt bei 103 %, tatsächlich zeigen sich aber deutliche Unterschiede an. So weist der Mittelbereich Euskirchen mit knapp 90 % einen niedrigen Versorgungsgrad auf. Es bestehen aktuell 14 freie Arztsitze. In Bereich Schleiden sind auch noch Sitze frei.
Gerade die älteren Menschen haben immer wieder Sorge, dass sie bei Ärzten vor verschlossener Türe stehen oder nicht mehr angenommen werden. Ängste lassen sie sich dann nicht mit Statistiken vertreiben, meint auch der BRH Euskirchen.
